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22 Dez 2016

Britischer Trucker sammelt für Familie des ermordeten polnischen LKW-Fahrers

Britische Truckerfahrer sammeln für die Familie des ermordeten polnischen LKW-Fahrers. Merkel und Co. fanden bislang keine Wort der Trauer für den Familienvater, der am 19. Dezember wohl das erste Opfer des Terroranschlags auf dem Berliner Weihnachtsmarkt war.

RIP Lukasz! (Bild: Screenshot Spendenaufruf GoFundMe)

Angenommen wird, dass Lukasz Urban, mit dem Attentäter, der sein Fahrzeug am Montag kaperte, bis zu letzt gekämpft haben muss. Die Obduktion habe ergeben, dass der polnische LKW-Fahrer noch lebte, als der Sattelzug am Abend des 19. Dezembers in die Menschenmenge am Berliner Breitscheitplatz raste.

Hierbei muss es zu einem Kampf gekommen sein, bei dem Urban – obwohl durch Messerstiche attackiert- noch in das das Lenkrad greifen und so mutmaßlich noch Schlimmeres verhindern konnte. Als der LKW zum Stehen kam, wurde der Familienvater erschossen.

Kein Wort der Trauer und Anteilnahme

»Mit großem Schmerz und Trauer haben wir zur Kenntnis genommen, dass das erste Opfer der abscheulichen Gewalttat ein polnischer Staatsbürger war«, so Beata Szydło, Ministerpräsidentin von Polen, jenem  Landes, aus dem das erste Opfer des jüngsten Terroranschlags stammt.

Ihre Amtskollegin Angela Merkel (CDU) hat bis heute kein Worte des Mitgefühls oder gar der Trauer für den 37-jährigen Lastwagenfahrer Lukasz Urban oder seiner Familie übrig (metropolico berichtete)  Lukasz Urban lässt eine Frau und einen siebenjährigen Sohn zurück.

» For the wife and family of Polish truck driver Lukasz Urban, murdered in Germany 19th December 2016«

David Ducan, ein britischer Truckerfahrer, ist von dem schrecklichen Schicksal, das Lukasz Urban und seine Familie ereilte, derart geschockt und angeekelt, dass er auf der Internetspendenplattform GoFundMe zu Spenden für Lukasz Familie aufruft. Er als Lastwagenfahrer möchte in der Truckergemeinschaft und darüber hinaus durch den Aufruf der Familie durch eine kleine Hilfe beistehen. Ihm sei bewusst, dass kein Geldbetrag Lukasz seiner Familie zurück gegeben werden könne, aber hoffe dass der Familie somit ein wenig geholfen werden könne. Er stehe mit der Plattform GoFundMe in engem Kontakt um sicher zu stellen, dass die Spenden die Familie von Lukasz in vollem Umfang erreichen. Einer von Lukasz Kollegen zeigte sich laut Ducan überzeugt – da Lukasz sich in seiner Arbeit enorm engagierte- sein Fahrzeug bis zum Ende verteidigt habe.

» RIP Lukasz ….. von den Truckern des Vereinigten Königreichs und darüber hinaus«, so ein letzter Gruß der britischen Kollegen. (SB)

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