Linksextremismus

»Antifa-Faschisten« bei der «Arbeit« - hier bei Anti-AfD Demo in Freilassing 2016 (Bild: Metropolico.org)
19 Jan 2017

Zum dritten Mal: Attacke auf Familie eines AfD-Politikers

Wiederholt wurde das Privathaus des AfD-Politikers Thomas Jung (AfD) von politischen Extremisten umlagert und attackiert. Etwa 30 Linksradikale klingelten am Montagabend Sturm, skandierten linke Parolen und verängstigten die beiden Kinder und die Ehefrau des Politikers. Die Linksextremisten stellen indes ihre »Sponti-Aktion» im Internet «richtig«. 

Bereits zum dritten Mal attackierten Links-Extremisten das Wohnhaus des Brandenburgischen Vize-Fraktionsvorsitzenden Thomas Jung. Nach einer mit 200 Teilnehmern durchgeführten linkspolitischen Kundgebung gegen die AfD am Potsdamer Johannes-Kepler-Platz klingelten rund 30 Extremisten am Montagabend am Privathaus des AfD-Politikers Sturm und skandierten linke Parolen. Die linksextremistische Bodentruppe verängstigte die beiden Kinder des Politikers und dessen Ehefrau zutiefst. Eine vorbeifahrende Polizeistreife konnte laut Pressemitteilung weitere Übergriffe verhindern. Jung selbst war zum Zeitpunkt der Attacke nicht anwesend.

Mehrfach Opfer linksextremistischer Attacken: Brandenburgischer Vize-Fraktionsvorsitzender Thomas Jung (AfD) (Bild: AfD)

In der Vergangenheit war das Haus des AfD-Politikers bereits zwei Mal zur Zielscheibe linksextremer Attacken geworden. Zuletzt hatten Anfang Oktober Unbekannte Steine und Bauschutt auf das Haus des Landtagsabgeordneten geworfen. Im Juni wurde Jungs Wohnhaus mit Farbbeuteln beworfen, die Täter sprühten außerdem die Parole »Nationalismus tötet« an die Fassade.

Grüner wirbt um » Verständnis für die Täter«

Seitdem kursiert die Privatadresse des Politikers auf linken Internetplattformen wie dem linken Kampfportal indymedia. Der Grünen-Landeschef Clemens Rostock hatte »vor einer Welle der politischen Gewalt« gewarnt und Verständnis für diese Taten geäußert, indem die AfD »selbst ein Klima der Aggressivität schafft und die AfD selbst andere Gewalttaten relativiert.«

Thomas Jung, Rechtsanwalt und innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag, ist fassungslos: »Hier geht es um Gewalt, angedrohte Gewalt gegen meine Familie.« Er finde es unerträglich, dass »eine grüne Friedenstaube wie der Grünen-Landeschef Rostock« sich »auch nur ansatzweise um Verständnis für die Täter« bemühe. Jung weiter: »Der soll doch mal seine Kinder fragen, ob sie für eine solche Hetzjagd gegen ihre Familie Verständnis hätten. Im Innenausschuss des Brandenburger Landtags wird am Donnerstag in einer außerplanmäßigen Sitzung ab 17 Uhr zu klären sein, inwiefern der Schutz der Privatsphäre eines Abgeordneten im Land Brandenburg gegen Extremisten gewährleistet ist. Jung betont: »Hier geht es um die Sicherheit meiner Familie. Ich fordere diese vom Innenminister ein wie für jede andere von Extremisten bedrohte Familie im Land.«

Linksextreme stellen »Sponti-Aktion richtig«

Am Montag wurde auf der linksextremistischen Internetseite Indymedia eine »Richtigstellung Sponti zum Haus des Potsdamer AfD Funktionärs Thomas Jung« veröffentlicht. Darin heißt es:

»Nach den Aktionen gegen die Demo der AfD am Johannes Kepler Platz formierten etwa 200 Gegendemonstrant_innen eine Sponti, die in Richtung Bahnhof Medienstadt und dann zum Haus von Jung in der August Bebel Straße 76 lief. So wurden aus »30 Minuten für Deutschland»-»2 Stunden gegen deutsche Zustände und Deutschland«!  

Dabei wurden wir dauerhaft von Cops begleitet, die mit einer Wanne vorausfuhren, uns mit einem Großaufgebot folgten und die Demo von hinten abfilmten. Dass »eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife« also den Zwischenstopp der Demo vor dem Haus des Rassisten bemerkte, ist genauso falsch, wie dass es sich bei dem (friedlichen – wenn wir gewollt hätten, besäße sein Haus jetzt einige Fenster weniger, die Bullen haben sich uns nicht mal in den Weg gestellt) »Lynchmob« nur um 30 Personen gehandelt habe.

Mit der Pressemitteilung der AfD beweist die Partei wieder einmal, dass sie alles tut, um sich selbst in eine Opferrolle zu stellen und dafür auch Tatsachen völlig umdreht. Dies und weitere Versuche in Potsdam Fuß zu fassen werden wir nicht unbeantwortet lassen!

In diesem Sinne: Nazis haben Namen und Adressen! Alerta Antifascista!  «

»die aNDERE« hat recherchiert (Bild: Screenshot Facebook)

Eine weitere linspolitische Gruppierung, »Die aNDERE« , laut Eigenbeschreibung eine »Wähler*innengruppe unabhängiger Bürgerinnen, Einzelpersonen und politischer Aktivisten, … , die »über freundschaftliche Verbindungen zu Ausländer*inneninitiativen (Flüchtlingsrat, Initiative für Begegnung), Umweltverbänden (BUND, IG Babelsberger Park), Studierendengruppen (AStA)« verfügen und als Fraktion in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung sitzen, verbreitet auf Facebook die Darstellung, dass es sich nicht um das private Wohnhaus des AfD-Politikers, sondern um Jungs Bürgerbüro handeln würde, dem 30 Linksextremisten am Montag einen Besuch abgestattet haben. Dies habe eine Nachfrage bei der Polizei ergeben.

»Von einem antifaschistischen Lynchmob, der es auf Frau und Kinder abgesehen hatte, kann also keine Rede sein. Wir rufen die AfD auf, antifaschistische Demonstrationen nicht mit den rechtsextremen Belagerungen von Flüchtlingsheimen gleichzusetzen, bei denen Sympathisanten der AfD nicht (nur) klingeln, sondern auch schon mal Türen eintreten und Brände legen«, so die Aufforderung der »Die aNDERE«.

Diese Darstellung sei falsch, so  Marcus Schmidt, Pressesprecher der AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag auf Nachfrage von Metropolico. Es handele sich sehr wohl um das Wohnhaus des AfD-Politikers Thomas Jung und dessen Familie.

Die Liste ist lang

Seit die AfD für die etablierte Parteienlandschaft und deren Funktionsträger zur ernsthaften politischen Gefahr herangewachsen ist, werden verbale Ausfälle von Politikern wie Ralf Stegner (SPD) durch gewalttätigen Angriffe der – durch Steuergelder finanzierten linksextremistischen Bodentruppen aus den schwarzen Reihen der Antifa – »komplettiert«.

Prominente AfD-Opfer solcher Übergriffe- insofern diese überhaupt Erwähnung in den Mainstreammedien fanden – war neben AfD-Chefin Frauke Petry  oder Beatrix von Stroch auch die vierfache Mutter und Vorstandsmitglied der Bayerischen AfD, Katrin Ebner-Steiner (Metropolico berichtete). Ihr und ihrer Familie wurde ebenfalls ein Besuch durch mutmaßliche Linksextremisten abgestattet, die die Fassade des Wohnhauses der Familie mit einer Teermischung und Farbbeutel in einer nächtlichen Aktion »dekorierten«. Zurück gelassen wurde ein Feuerlöscher, den die AfD-Politikerin als weitere Drohung gegen ihre Familie aufgefasst hat. Die Ermittlungsbehörden geben an, einen deutlichen Anstieg von Straftaten gegen Einrichtungen oder Mitglieder der AfD zu registrieren. Die Partei selbst gab im Juni 2016 an, dass bislang in mehr als 800 Fälle Strafanzeige gestellt wurde.

Linksextremismus und dessen willige Unterstützer

Vor wenigen Wochen erschien im Kopp Verlag ein Enthüllungsbuch über den Linksextremismus in Deutschland und dessen Unterstützung durch Politik und Medien. Metropolico Autor Christian Jung und Co-Autor Torsten Groß berichten darin über Antifa und Co. Flankiert wurde das Buch durch zwei Dokumentarfilme mit hochbrisanten Fakten zur Thematik. Beleuchtet werden insbesondere die Verbindungen linksextremer Mainstream- und GEZ-Redakteure ins Antifa-Lager und ein allzu unkritischer Umgang der öffentlich-rechtlichen Sender mit Personen aus dem linksextremen Spektrum.

Um diese Informationen und Hintergründe der Öffentlichkeit vorzuenthalten, greift der mit GEZ-Gebühren finanzierte betroffene Bayerische Rundfunk den Kopp Verlag nun mit urheberrechtlichen Nebenaspekten (Verletzungen des Urheberrechts bei Zitaten) an – und lässt damit die weitere Verbreitung einer kritischen Auseinandersetzung zum eigenen Verhalten verbieten, um sich nicht der öffentlichen Diskussion stellen zu müssen (Metropolico berichtete). (BS)

 

Unterstützen Sie metropolico durch Ihren Einkauf! Um Ihnen weiterhin Journalismus abseits des Mainstreams anbieten zu können, bitten wir um Ihre Unterstützung. Erwerben Sie Ihre Bücher, DVDs und Sonstiges über unser Partnerprogramm. Es stehen Ihnen über 2 Mio. Artikel zur Auswahl.

Selbstverständlich freuen wir uns auch über eine Unterstützung außerhalb des Partnerprogramms. Vielen Dank!

Noch nicht verboten:

Buch: Der Links-Staat  von Christian Jung & Torsten Groß
DVD: Der Links-Staat: Antifa und Staatspropaganda von Christian Jung & Torsten Groß

 

E-Mail senden an:

oder Inhalt löschen