Deutschland

Josef Joffe, Herausgeber, Die Zeit (Bild: Holger Rings; Josef Joffe; CC BY-NC-ND 2.0; siehe Link
24 Jan 2017

Zeit-Herausgeber nennt »Mord im Weißen Haus« Möglichkeit für Regierungswechsel

Josef Joffe, Herausgeber der Wochenzeitung »Die Zeit«, nannte im ARD-Presseclub auf die Zuschauerfrage, ob es noch einen Ausweg aus der »Trump- Katastrophe« gebe, als mögliches Mittel einen »Mord im Weißen Haus«. Der mediale Aufschrei blieb aus. Mit Video.

Josef Joffe, seit dem Jahr 2000 Herausgeber der linkspolitischen Intellektuellenwochenzeitung  »Die Zeit«, nannte in der Zuschauerfragerunde des öffentlich-rechtlichen Formats des ARD-Presseclubs zum Thema »Trump im Amt – Können wir uns auf Amerika noch verlassen?« am vergangen Sonntag einen »Mord im Weißen Haus« als Möglichkeit für einen Regierungswechsel in Amerika.

Joffes Einwurf fiel, als eine Zuschauerin die Frage stellte, ob es noch einen Ausweg aus der »Trump-Katastrophe« gebe und erfragte des weiteren welche rechtliche Möglichkeiten einer Amtsenthebung hierfür in der amerikanischen Verfassung vorgesehen seien. Constanze Stelzenmüller, in unzähligen Stiftungsbeiräten sitzend und ihres Zeichens Politikwissenschaftlerin und Publizistin, erläuterte der Zuschauerin die rechtlichen Aspekte, die bei einer Amtsenthebung beachtet werden müssten und resümierte:  »Da muss schon ziemlich viel passieren. Also da sind wir noch momentan weit entfernt davon.«

Joffe, warf – kaugummikauend-  die Bemerkung ein: »Mord im Weißen Haus zum Beispiel«.   Stelzenmüller quittierte Joffes Anmerkung mit dem Worten: »Josef, ernst bleiben!«

Auf Schaumkrone der Anti-Trump-Woge

Aktuell scheinen sich die Gegner des neuen US-amerikanischen Präsidenten in der Bösartigkeit ihrer Äußerungen übertreffen zu wollen. Der alternden Popikone Madonna  könnte deshalb sogar ein Ermittlungsverfahren der US-Strafverfolgungsbehörden ins Haus stehen. » Ja, ich bin böse. Ja, ich bin wütend. Ich habe schrecklich oft daran gedacht, das Weiße Haus in die Luft zu sprengen«, so Madonna während ihrer »Wutrede« beim medial glorifizierten »Women’s March« in Washington (Metropolico berichtete).

Von Bayern aus wünscht sich die nicht einmal semi-prominente CSU-Abgeordnete Ute Eiling-Hütig (CSU) zwar weder einen Mord noch eine Bombenexplosion im Weißen Haus, jedoch ist der US-amerikanischen Präsidenten – wie Metropolico berichtete–  für die Landtagsabgeordnete ein »narzistischer Populist«.  Übertroffen werden solche Hasstiraden und Schmähungen in Deutschland dann nur noch von öffentlich-rechtlichen Spaßmachern und linkspolitischen Intellektuellen, die in ihrem Hass über Kinder von politisch Andersdenkenden herfallen (Metropolico berichtete).

Was wäre wenn die AfD …?

Bestsellerautor Stefan Schubert stellt sich auf Facebook bezüglich des verbalen Ausfalls des Zeit-Herausgebers Josef Joffe die rhetorische Frage, wie wohl die Mainstream-Medien reagieren würden, wenn AfD-Politiker -statt die Bundestagswahl für einen Richtungswechsel zu nutzen – über einen Mord an Merkel geredet hätten«. (BS)

 

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