Internationale Meldungen

Haftbefehl für Georg Soros (Bild: Petitionsseite des Weißen Hauses)
26 Jan 2017

US-Petition fordert Haftbefehl für George Soros

Auf der Petitionsseite des Weißen Hauses wird die Ausstellung eines internationalen Haftbefehls für Georg Soros gefordert. Dem 86-jährigen milliardenschweren Philanthropen wird vorgeworfen, durch seinen linkspolitischen Einfluss Staaten zu destabilisieren und die Demokratie zu gefährden.

Am vergangenen Mittwoch wurde auf der Petitionsseite des Weißen Hauses eine Petition gestartet, die die Ausstellung eines internationalen Haftbefehls für George Soros fordert. Der Milliardär wird seit Jahren von Kritikern dafür verantwortlich gemacht, mit seinem finanziellen Engagement häufig zu kriegerischen Umwälzungen, Revolutionen und wirtschaftlichem Niedergang bei zu tragen. Soros steht ebenfalls im Verdacht, das aktuelle Migrationschaos aktiv mitzuverantworten.

Die Petenten werfen dem linkspolitisch aktiven Milliardär vor:

1) In amerikanischen Großstädten durch den Einsatz von finanziellen Mitteln Schäden im Millionenbereich sowie für den Verlust von Leben verantwortlich zu sein.

2) Er habe versucht, demokratische Wahlen zu manipulieren, indem er Millionen von Dollars an seine von ihm bevorzugten Kandidaten spendete.

3) Er versucht,  die amerikanische Souveränität zu beschneiden. In seinen eigenen Worten: »Das Haupthindernis für eine stabile und gerechte Weltordnung sind die Vereinigten Staaten … Die Änderung der Haltung und Politik der Vereinigten Staaten bleibt meine oberste Priorität.«

4) Er ist ein Währungsmanipulator. Soros initiierte eine britische Finanzkrise, indem er durch die Platzierung von 10 Milliarden Sterling die Währung  abwertete und so einen Milliarden-Dollar-Gewinn erzielte.

Gewaltiges Netzwerk

Der mutmaßlich jüngste letzte Coup des Milliardärs konnte einen Tag nach der Inaugurationsfeier von Donald Trump bestaunt werden. Wie Metropolico berichtete, finanzierte Soros den medial als unabhängig angepriesenen »Women’s March on Washington« und konnte so Hunderttausende mobilisieren, um gegen den demokratisch gewählten US-Präsidenten zu demonstrieren.

Das weltweite Netzwerk des als Philanthrop gerühmten Milliarden-Spekulanten George Soros nimmt seit Jahren wesentlich Einfluss auf alle Bereiche der Gesellschaft. Dessen Einflusssphäre, die sich auch auf die aktuelle Immigrationskrise zu erstrecken scheint, wurde von Sachbuchautor Andreas von Rétyi ausgiebig beleuchtet. Der Autor zeigte auf, dass der Magnat Soros linkspolitische Gruppen unterstützt und sich seit Jahrzehnten vor allem in den ehemaligen Ostblockländern aktiv engagiert, um die »dortigen Systeme zu öffnen, um sie angeblich freier und demokratischer zu gestalten«.

George Soros von Andreas von Rétyi

Dieses hehre Ziel führt häufig zu kriegerischen Umwälzungen, Revolutionen und wirtschaftlichem Niedergang. »Zufall, Notwendigkeit oder Kalkül?«, so die berechtigte Frage, wenn in die Betrachtung einbezogen wird, dass ein einziger  Börsenguru und Finanzjongleur höchsten Ranges hier mit seinen unsichtbaren Marionettenfäden Politiker weltweit dirigiert und sich in der Lage wähnt, die Welt ganz in seinem, linkspolitisch orientierten Sinne zu »verbessern«.

Riesige Medienzentren, weltweite Aktivisten und breite links-politische Unterstützung

Soros, der sich selbst als »staatenloser Staatsmann« bezeichnet, setzt Hebel aus dem Hintergrund an, steht hinter mächtigen Mediennetzwerken wie dem Project Syndicate, das 430 Zeitungen und Magazine in mehr als 150 Ländern umfasst und eine Gesamtauflage von 70 Millionen Exemplaren erreicht. Er steuert das Bildungswesen über private Konzerne wie Laureate Education, Inc. mit rund 80 Privatuniversitäten in 28 Ländern, einem Eigenkapitel von mehr als einer Milliarde US-Dollar sowie mittlerweile über 64.000 Angestellten und einer Million Studenten.

Er richtet riesige Medienzentren ein, unterstützt gezielt Radiosender, finanziert die Ausbildung von Journalisten, vergibt Stipendien; sein Netz der Open Society Foundations (OSF) ist in Dutzenden von Ländern aktiv und fährt dabei ganz auf der Linie des CIA-Kindes NED und soll beim Training von Aktivisten behilflich sein.  Planned Parenthood gehört ebenso wie das National Resource Defense Council zum genannten Netzwerk. Insbesondere in der Ära Clinton konnte Soros seine Einflussnahme im Weißen Haus ausbauen und festigen.

Soros ist einer der Hauptakteure

Nicht nur von Rétyi ist der Überzeugung, dass der heute 86-Jährige -der selbst von seinen Befürworter als der »Mann mit den tausend Gesichtern« bezeichnet wird-  eine maßgebliche Rolle in der verheerenden »Flüchtingskrise« spielte und spielt. Ende 2015 äußerte sich der ungarische Premier Victor Orbán unmissverständlich zu George Soros Rolle.

Soros sei einer von mehreren Aktivisten, die darum bemüht seien, die Europäische Union durch eine Massenimmigration aus Regionen des Mittleren Ostens niederzureißen, so Orbán laut Bloomberg. »Sein Name ist vielleicht das deutlichste Beispiel für jene, die alles fördern, was zur Schwächung der Nationalstaaten beiträgt.« Dieser Meinung scheinen sich nun auch amerikanische Bürger anzuschließen. (SB)

 

 

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