Deutschland

»Unsere Art zu leben« (Bild: Metropolico.org)
01 Feb 2017

»Unsere Art zu leben« gibt es nicht mehr

»Sie werden unsere Art zu leben nicht verändert«. So oder ähnlich das Mantra, das jedes Mal erklingt, wenn islamischer Terror wieder einmal »unsere Art zu leben« beeinflusst, einschränkt oder kaputt macht. Aktuell wird die Art, wie wir Karneval feiern, durch Merkels Gäste verändert.

»Wir lassen uns die Art, wie wir leben, nicht kaputt machen« oder aber auch: »Wir dürfen uns unseren freiheitlichen und verantwortlichen Lebensstil nicht zerstören lassen. Weichen wir zurück, haben die Feinde der Freiheit gewonnen.«  Das Sprüche dieser Art – erster stammt von Thomas de Maizière  (CDU), der zweite von seiner Chefin, Angela Merkel (CDU) -nichts weiter als hohle Phrasendrescherei darstellen und unser Leben schon längst durch Zustände, die durch die politische Verantwortlichkeit von Merkel und Co. geschaffen wurden, diktiert werden, wird nun kurz vor dem Beginn der Hochphase der Närrischen Zeit einmal mehr deutlich.

Wegen Terror-Sicherheitsauflagen werden auch dieses Jahr etliche Karnevalsumzüge- und Veranstaltungen nicht stattfinden. Aktuell wurde der Kinder-Karneval in Duisburg-Hamborn wegen dschihadistischer Bedrohungslage im Nachklang des islamischen Terrors auf einem Berliner Weihnachtsmarkt abgesagt. Laut der WAZ müssten die Veranstalter des Karnevalumzugs ein Sicherheitskonzept vorlegen, das neben den sonst üblichen Vorkehrungen eine 7,5 Kilometer lange Straßensperre entlang der Zugstrecke vorsieht. Das ist nicht finanzierbar. Das lustige Treiben wird ausfallen müssen.

Im rheinländischen Velbert-Langenberg wird durch den islamischen Terror ebenfalls eine liebgewonnene Tradition beendet. Die Alt-Langenberger Karnevalsgesellschaft hat den Rosenmontagszug abgesagt, da die Sicherheitsauflagen zu hoch und das damit verbundene Haftungsrisiko zu groß sei.

Abgesang auf die »Art wie wir leben«

Bereits 2015 fand Norddeutschlands größter Karnevalsumzug in Braunschweig nicht statt. 300.000 Menschen wurden wegen »konkreter Gefährdung durch einen Anschlag mit islamistischem Hintergrund« nach Hause geschickt (Metropolico berichtete). Letztes Jahr wurde uns »die Art, wie wir leben« einmal mehr durch eine verantwortungslose Politik »kaputt gemacht«, als die Nachwuchsnarren von Wanne-Eickel ihren Kinderkarneval wegen terroristischer Bedrohung absagen mussten. In einem Schreiben in arabischer Schrift wurden die Kleinen als „Ungläubige“ beschimpft (Metropolico berichtete).

Zeitgleich hagelte es insbesondere aus den Hochburgen des närrischen Treibens eine Absage nach der anderen. Der örtliche Karnevalsverein der Stadt Rheinberg sagte seinen Umzug ab, da er wegen der hohen Zahl von untergebrachten »Flüchtlinge« Vorkommnisse wie in der Kölner Silvesternacht befürchteten (Metropolico berichtete).

»Unseren islamischen Werten Respekt erweisen«

Bereits bevor Angela Merkel beschlossen hatte, hunderttausenden muslimischen, mehrheitlich männlichen Menschen den ungehinderten Zutritt nach Deutschland zu gewähren, wurde die alte Tradition der Karnevalsumzüge durch Muslime kritisiert. 2007 brüskierte sich der im Mainstream dauervertretene  Aiman Mazyek über einen Mottowagen auf dem Düsseldorfer Karnevalsumzug. Mazyek bejammerte damals, dass auf einem Wagen zwei mit Pistole, Schwert und Sprengstoffgürtel bewaffnete, identisch aussehende Mullahs gezeigt wurden – einer trug den Schriftzug »Klischee«, auf dem anderen stand »Wirklichkeit«. Mazyek kritisierte in bekannter Weise, hier würden »Vorurteile« bedient werden, da es sich um  eine »platte Lüge« handeln würde. Der Islam werde als »Negativfolie benutzt, um Aufmerksamkeit zu erregen«.

2016 wurde beim Kölner Karnevalsumzug das Thema »Charlie Hebdo« entfernt. Der islamische Terror in Paris sollte nach dem Willen des aus der Türkei gesteuerten Islamverbands Ditib nicht thematisiert werden, da muslimische Werte verletzt würden. Die Aufgabe »der Art, wie wir leben«, indem der Themenwagen aus dem Zug entfernt wurde und der anschließenden, verhaltenen Kritik, wurde von dem muslimischen Verein mit den Worten kommentiert: Man erwarte, »dass man unseren Werten Respekt« erweise.

Wenn Weihnachtsmärkte durch Betonbarrikaden geschützt werden müssen, wenn Volksfeste mit Zäunen vor Vertretern des islamischen Terrors abgeschirmt werden, Karnevalsumzüge abgesagt und Silvesterfeiern nur noch begangen werden können, wenn ein Heer von Polizeibeamten diese absichert, und es immer noch Politiker gibt, die uns dazu aufrufen, uns unsere Art zu Leben nicht von jenen kaputt machen zu lassen, die sie unkontrolliert und ungehindert in unser Land lassen, dann hat der Spaß ein riesengroßes Loch. Dann ist »unsere Art zu leben« durch eine verantwortungslose Politik dem Verfall preisgegeben worden. Dann haben diese Feinde der Freiheit bereits gewonnen. (BS)

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