Kommentar

Macht mal die Augen zu, dann seht Ihr was Euch gehört! (Bild: Grüne Jugend Bayern Facebook)
03 Feb 2017

»Ein Scheiß gehört Euch! Geht arbeiten!«

Die Jungendorganisation der Grünen kommt – einmal mehr, einmal weniger – aber irgendwie immer mit durchgeknallten Ideen um die Ecke und unterscheidet sich hierbei eigentlich von den großen Grünen nur minimal. Aktuell will die Grüne Jugend Bayern »privates Eigentum wieder in die gesellschaftliche Verpflichtung nehmen und eine 100 % Erbschaftssteuer« erhoben wissen. Im Erbfall sollen Unternehmensanteile in eine genossenschaftliche Unternehmensform überführt werden. Diese irren Rotznasen.

Ach Gott. Eigentlich erübrigt sich jedes Wort darüber, was die grüne Jugendkombo so vor sich hin fordert. Aber kleine Grüne werden irgend wann einmal große Grüne. Vorerst jedoch kümmert man sich in der grünen Kinderstube um die Abschaffung des Inzestverbotes oder die Legalisierung sämtlicher Drogen. Die Abschaffung von Minijobs und eine höhere Bezahlung von »Leiharbeiter_innen« ist ebenfalls im grünen Wünsch-Dir-was-Katalog eingeschrieben, wie das unvermeidliche Gender-Dings Namens »Queere Resolution«, bei der von den jungen Grünen ein Aktionsplan für sexuelle Vielfalt und gegen Homo- und Transphobie gefordert wird. Ein Festhalten an der Ehe ist »mega out« und muss durch einen Familienvertrag ersetzt werden. Und gaaaanz wichtig: Die Überwindung der Zweigeschlechtigkeit.

Auch die kleinen grünen Sozialisten wissen, wo man das Geld, das man selbst nicht verdient hat, herholt

Der neueste Irrsinn, den sich die mutmaßlich seit der Kinderkrippe auf das schlimmste Indoktrinierten wünschen und als handfeste, kommunistische Forderung formulierten: »Wir möchten privates Eigentum wieder in die gesellschaftliche Verpflichtung nehmen und Gemeingut statt Privatbesitz fördern. Dafür soll die Eigentümer*innenstruktur von Firmen umgebaut werden, langfristig Boden vergesellschaftet werden und Forschungsergebnisse allen zur Verfügung stehen«.

Hierbei bemühen die »Seckl« der Grünen Jugend Bayern das Grundgesetz. »Eigentum verpflichtet«, so die, jeglicher beruflichen Erfahrung baren Grünlinge. Die Eigentumsverhältnisse seien in unser Gesellschaft sehr unterschiedlich verteilt, so dass die meisten Menschen zu ihren Lebzeiten nicht in den Besitz von nennenswertem Eigentum kommen können. Dass der Staat diesen – durchaus richtig erkannten Zustand- zu verantworten hat, wenn er seinen Bürgern summa summarum rund 70 Prozent seines Einkommens raubt, diese geistige Transferleistung kann offensichtlich durch ein grünes Hirn nicht erbracht werden.

Eine 100-prozentige Erbschaftssteuer muss her!

Und deshalb fordern diese, im grün-links Weltbild Gefangenen, weil ja die Ungleichheit so groß sei und alle ein gutes Leben haben sollen, dass privates Eigentum, entsprechend dem Beschluss vom 38. Landesjungenkongress, abgeschöpft werden soll. Ab einer Million Euro will die Grüne Jugend Bayern eine 100-prozentige Erbschaftssteuer sehen.

Munter wird ganz im Sinne von Marx und Lenin das große Gefälle, das privates Eigentum angeblich erzeugt, bejammert. Um dieser gemeinen Schieflage entgegen zu wirken, müssen Unternehmen »demokratisiert« werden. Darunter verstehen die kleinen grünen Geschellschaftsklempner, den »Besitz denen zu geben, die darin arbeiten und die von der Produktionsweise des Unternehmens betroffen sind«. Um möglichst schnell in dieser »schönen neuen Welt« anzukommen, fordert die Grüne Jugend Bayern eine neue »genossenschaftliche Unternehmensform, in die die Unternehmensanteile im Erbfall überführt werden«.

Bei soviel grüner, kommunistischer Träumerei bleiben einem eigentlich nur noch die Worte von Heinrich von Treitschke,  der vor 150 Jahren bereits erkannte: »Der höchste denkbare Grat der Gleichheit, der Kommunismus, ist, weil er die Unterdrückung aller natürlichen Neigungen voraussetzt, der höchste denkbare Grad der Knechtschaft«. An die Adresse der Jungs und Mädels bei der Grünen Jugend – damit es dort auch wirklich verstanden wird : »Ein Scheiß gehört Euch! Geht arbeiten!« (BS)

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