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Martin Sellner - Sprecher der Identitären Bewegung Österreich (Bild: Screenshot Video Martin Sellner)
06 Feb 2017

Fazit von Martin Sellner (IB) zum Antifa-Überfall und was die Presse daraus machte

Mitglieder der Identitäre Bewegung, einer europaweite Jugendbewegung, wurden bereits mehrfach Opfer linker Gewalt. Martin Sellner, Sprecher der Identitären Bewegung Österreich, wurde im Umfeld des Akademikerballs in Wien von einer Gruppe mutmaßlicher Linksextremisten angegriffen. Skandalös genug, dass es mittlerweile ausreichend ist, wegen einer nicht-linken politischen Einstellung massiv angegriffen zu werden, so stellt die, oft wohl bewusst falsche mediale Darstellung der Geschehnisse, ein mindest so großen skandalösen Faktor dar. Mit Video.

Auch dieses Jahr fand der, von linken und linksextremen Gruppierungen seit Jahren massiv attackierte Wiener Akademikerball in der Hofburg statt (Metropolico berichtete). Martin Sellner, Sprecher der Identitären Bewegung Österreich (IBÖ), wurde am Samstag im Umfeld des Akademikerballs von schwarz vermummten Antifa-Extremisten attackiert und verteidigte sich mit einer mitgeführten Pfefferspray-Pistole.»Identitärer schießt um sich«, so die darauffolgenden Meldungen der Mainstreammedien, nicht nur in Österreich.

Überfall & Lügenpresse – oder: »Identitären Chef Sellner schoss um sich«

In einer Videostellungnahme legt Sellner dar, was sich bei dem Überfall ereignete und was es tatsächlich mit der »wilden Schießerei« auf sich hatte. Sellner wollte sich am Samstag um ca. 22:00 Uhr mit einem Bekannten an einer Wiener U-Bahnstation treffen, wo er mutmaßlich als Identiärer erkannt worden sei, und deshalb von vier bis fünf maskierten Personen mit Tritten und Schlägen attackiert wurde. Dank seines mitgeführten Pfeffersprays habe er die Angreifer auf Abstand halten können. Die Gruppe habe sodann auch von ihm abgelassen. Sellner sei, als dieser die U-Bahnstation verlassen wollte, am Ausgang erneut von maskierten Antifas angegriffen worden. Diese hätten versucht, ihn die Treppe hinunter zu stoßen. Sellner habe sich, nachdem er die Polizei verständige, bis zu deren Eintreffen aus Sicherheitsgründen unter die Menschenmenge gemischt.

Dass Sellner, wie Millionen Bürger, aufgrund der regierungsseitig verschuldeten Sicherheitslage, eine Pfefferspraypistole mit sich führt, begründet der IBÖ-Sprecher damit, dass Überfälle auf patriotische Aktivisten bereits zum traurigen Alltag gehörten. Medien würden diesen täglichen Skandal bewusst ignorieren und nicht darüber berichten, dass Linksextremisten Andersdenkende regelrecht terrorisieren und diese in ihrem beruflichen, wie privaten Umfeld zum Freiwild machen.

Es ist politisch unerwünscht, den Antifa-Sumpf auszutrocknen

Nach dem Vorfall sei Sellner- der bereist einiges von den Mainstreammedien gewohnt sei – über deren »Aufmachung« trotzdem mehr als verwundert gewesen und nannte dies einen »harten Fall von Lügenpresse«. So titelte die österreichische Krone-Zeitung mit »Identitären-Chef schoss in U-Bahn-Station um sich«. Oe24 macht mit der Schlagzeile »Nach FPÖ-Demo: Identitären-Chef feuerte Pistole ab« auf. Dies sei eine in unglaublicher Weise falsche Darstellung. Statt sich auf den Auslöser, die Antifa-Attacke zu konzentrieren, wird es so dargestellt, als wäre es eine Art »Amoklauf« gewesen, so Sellner.

Die Polizei, die, wie Sellner darstellt, ihm nach dem Übergriff signalisierten, verstanden zu haben was sich tatsächlich ereignete und wer hier die Schuldigen waren, macht der IB-Sprecher keinerlei Vorwürfe, wenn gegen linke – und linksradikale Übergriffe nichts unternommen werde. Auch in Österreich scheint es politisch unerwünscht zu sein, den Antifa-Sumpf auszutrocknen. Sellner fordert den Staat abschließend dazu auf, die Netzwerke der linksextremen Szene, die den Rechtstaat offen angreife und Gewalt als politisches Mittel einsetze, um jeden einzuschüchtern, der nicht ihrer Meinung ist, anzuvisieren. » Das ist Terror und das Schweigen der Medien dazu ist eine Schande«, so Martin Sellner.

Welches Ausmaß die Verknüpfungen zwischen staatlichen und politischen Akteuren auf der einen Seite und dem linksextremistischen Spektrum auf der anderen bestehen, legte Metropolico Autor Christian Jung und Co-Autor Torsten Groß in ihrem Buch »Der Links-Staat« und den zugehörigen DVD-Dokumentationen dar. Zurzeit geht der Bayerische Rundfunk, dessen Verbindungen zum Links-Extremismus thematisiert wurden, juristisch gegen der Verleger der Dokumentation vor (Metropolico berichtete). An den Recherchen gibt es wohl nichts auszusetzen,  doch sei in eine der Dokumentationen das Urheberrecht des BR verletzt worden. (SB)

Martin Sellners Stellungnahme zum Überfall am 4. Januar:

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