Internationale Meldungen

Papst Franziskus XVI. (Bild: Aleteia Image Department; Rechte: CC BY-SA 2.0; siehe Link)
08 Feb 2017

Waren Obama, Clinton und Soros am Rücktritt von Papst Benedikt beteiligt?

»Beförderten Obama und Clinton, sowie ihr Geldgeber George Soros 2013 Rücktritt von Papst Benedikt?«. So die Fragestellung einer Gruppe katholischer Laien, die nun den US-amerikanischen Präsidenten um Mithilfe zur Klärung dieser Frage gebeten hat.  

Von 2005 bis 2013 saß der als konservativ geltende Benedikt XVI. als Papst auf dem Thron der katholischen Kirche. Von seinem Pontifakt trat Benedikt am 28. Februar 2013 zurück. Als offizielle Begründung wurden gesundheitliche Gründe benannt. Der Rücktritt sei aus freier Entscheidung getroffen worden, so die übereinstimmenden Medienmeldungen. Genau diese Darstellung wird mit unter nun angezweifelt.

»Katholischen Frühling«

Eine Gruppe US-amerikanischer katholischer Laien bittet in  einem offenen Brief (deutsche Übersetzung siehe unten) an US-Präsident Trump um Prüfung, inwieweit US-Präsident Barack Obama, Außenministerin Hillary Clinton und der Geldinvestor George Soros 2013 eine Rolle beim Rücktritt von Papst Benedikt XVI. und der Wahl von Papst Franziskus, der als sozialistisch angehauchter Vertreter nun den Pontifex stellt,  spielten.

Eine Gruppe US-amerikanischer katholischer Laien beruft sich aktuell auf von WikiLeaks veröffentliche Emails aus dem Jahr 2012. Die  Schreiben würden die Frage aufwerfen, ob der 264. Nachfolger Petri doch nicht aus freien Stücken zurück getreten sei. In den geleakten Unterlagen werden Personen aus dem direkten Umfeld  von Hillary Clinton und Barack Obama genannt, die die katholische Kirche als »mittelalterliche Diktatur« bezeichneten und über die Unterstützung einer Revolution innerhalb der Kirche nachgedacht haben. Die Unternehmung soll als »katholischen Frühling« tituliert worden sein.

»Ich sage nur, dass dieser Mann kein Christ ist«

Im US-amerikanischen Wahlkampf habe sich der jetzige Papst Franziskus über Gebühr einbrachte, so die Unterzeichner des an Trump in Form eines offenen Briefes übersendetem Schreibens und verwiesen auf Franziskus verbale Ausfälle, als dieser Ende 2016 seine Mexiko-Rundreise absolvierte und während seines Rückflugs nach Rom gegenüber Reportern seine Einschätzung über den Glauben des damaligen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump zum Besten gab: »Eine Person, die nur daran denkt Mauern zu bauen, wo immer sie auch sein mögen, und nicht daran denkt, Brücken zu bauen, ist kein Christ. Das steht nicht im Evangelium.« Wörtlich bestätigte der Papst auf Nachfrage: »Ich sage nur, dass dieser Mann kein Christ ist«.

Trump reagierte verärgert: »Wenn der Vatikan vom IS [Islamischer Staat] angegriffen wird, der – wie wir alle wissen – die ultimative Trophäe für den IS ist, kann ich versprechen, dass der Papst nur wünschen und beten hätte können, dass Donald Trump amerikanischer Präsident gewesen wäre, denn dann wäre das nicht passiert.« Es sei schändlich von einem religiösen Führer, den Glauben eines Menschen anzuzweifeln, so Trump weiter. Er sei stolz, ein Christ zu sein, und als Präsident werde er es nicht erlauben, dass das Christentum ständig angegriffen und geschwächt werde, so wie es jetzt unter unserem derzeitigen Präsidenten der Fall sei.

Franziskus vertritt die »radikal ideologischen Agenda der internationalen Linken«

Die Laiengruppe, die die Meinung vertritt, dass es nicht Aufgabe eines Papstes sei, sich in Politik einzumischen, wirft dem Nachfolger Benedikt XVI. in ihrem offenen Brief vor, seine Aufgabe anscheinend darin zu sehen, der »radikalen ideologischen Agenda der internationalen Linken« einen spirituellen Anstrich zu geben. Ausdrücklich wolle man betonen, dass die Unterzeichner keine Untersuchung der katholischen Kirche vorschlagen. Viel mehr sei das Anliegen Teil der Aufarbeitung der nun unter Trump geführten US-Regierung.

Unterzeichner sind unter anderem Michael Matt, Herausgeber des katholischen Magazins The Remnant, Christopher Ferrara, Präsident des katholischen Rechtsanwälteverbandes »American Catholic Lawyers Association« und Chris Jackson von der Gruppe »Catholics4Trump«. (BS)

Brief in deutscher Übersetzung:

Sehr geehrter Herr Präsident,

Der Slogan »Amerika wieder groß machen«, mit Widerhall bei Millionen von Alltags-Amerikanern sowie Ihre Hartnäckigkeit, womit Sie gegen viele der schädlichsten jüngsten Trends anstehen, ist sehr inspirierend. Wir alle freuen uns auf eine weitere Umkehr der kollektivistischen Trends der letzten Jahrzehnte.

Die Umkehr der jüngsten kollektivistischen Trends wird notwendigerweise auch eine Umkehr vieler der von der früheren Verwaltung ergriffenen Maßnahmen erfordern. Unter diesen Maßnahmen glauben wir, dass es eine gibt, die aus Geheimhaltungsgründen bislang verhüllt blieb. Wir haben Gründe zu der Annahme, dass ein »Regimewechsel« im Vatikan von der Obama-Regierung vorangetrieben wurde.

Erschocken mussten wir feststellen, dass während des dritten Jahres der ersten Amtszeit der Obama-Regierung Ihre ehemalige Kontrahentin, Außenministerin Hillary Clinton und andere Regierungsbeamte, mit denen Clinton verbunden war, eine katholische »Revolution« vorgeschlagen hatte, an deren endgültigem Ende dessen, was  von der katholischen Kirche in Amerika noch bleibt, verwirklicht werden würde. [1]

Etwa ein Jahr nach dieser E-Mail-Diskussion (Wikileaks), die mutmaßlich niemals hätte veröffentlicht werden sollen, stellen wir fest, dass Papst Benedikt XVI unter sehr ungewöhnlichen Umständen abdankte und durch einen Papst abgelöst wurde, dessen scheinbare Aufgabe darin besteht, der radikalen ideologischen Agenda der internationalen Linken einen geistigen Komponenten zu verleihen. [2] Das Pontifikat von Papst Franziskus hat später seine eigene Legitimität in einer Vielzahl von Anlässen in Frage gestellt. [3]

Während der Präsidentschaftswahlkampagne  2016 waren wir erstaunt, Zeuge von Papst Franziskus zu sein, der aktiv gegen Ihre vorgeschlagene Politik bezüglich der Sicherung unserer Grenzen kämpft und es sogar so weit betrieb, anzudeuten,  dass Sie kein Christ seien [4]. Wir schätzen Ihre prompte und klare Antwort auf diese schändliche Anklage [5].

Wir zeigen uns nach wie vor befremdet über das Verhalten dieses ideologisch aufgeladenen Papstes, dessen Aufgabe es zu sein scheint, eine der fortschreitenden weltlichen Agenden der Linken zu sein, anstatt die katholische Kirche in ihrer heiligen Mission zu führen. Es ist nicht die richtige Rolle eines Papstes als der Führer der internationalen Linken zu gelten und in die Politik eingebunden zu werden.

Während wir Ihr erklärtes Ziel für Amerika teilen, glauben wir, dass es auf dem Weg zur »Größe« Amerikas  auch gehört, wieder »gut« zu sein, um Tocqueville zu paraphrasieren. Wir verstehen, dass ein guter Charakter den Menschen nicht aufgezwungen werden kann, aber die Möglichkeit, unser Leben als gute Katholiken zu leben, wurde zunehmend erschwert durch eine – wie es scheint, stattgefundene Absprache zwischen einer feindlichen Regierung der Vereinigten Staaten und einem Papst, der den Anhängern der katholischen Lehren und  Ihnen gegenüber gleich feindlich eingestellt zu sein scheint.

Mit dem Ziel vor  Augen, das Beste für unser Land sowie für die Katholiken weltweit zu erreichen, glauben wir, dass es die Verantwortung der loyalen und informierten Katholiken der Vereinigten Staaten ist, Sie zu ersuchen, eine Untersuchung der folgenden Fragen anzustreben:

  • Zu welchem Zweck überwachte die National Security Agency das Konklave, das Papst Franziskus wählte? [6]
  • Welche anderen verdeckten Operationen wurden von US-Regierungsbeamten in Bezug auf den Rücktritt von Papst Benedikt oder das Konklave, die Papst Franziskus wählte, unternommen?
  • Haben US-Regierungsangestellte Kontakt mit der “Kardinal Danneels Mafia” (St. Gallen, Schweiz) gehabt? [7]
  • Internationale monetäre Transaktionen mit dem Vatikan wurden in den letzten Tagen vor dem Rücktritt von Papst Benedikt suspendiert. Waren irgendwelche US-Regierungsbehörden daran beteiligt? [8]
  • Warum wurden die internationalen Geldtransaktionen am 12. Februar 2013 wieder aufgenommen, als Benedikt XVI. seinen Rücktritt bekanntgab? War das reiner Zufall? [9]
  • Welche Aktionen wurden, wenn überhaupt, von John Podesta, Hillary Clinton und anderen in der Obama-Regierung, die an der Diskussion beteiligt waren, die die Förderung eines »katholischen Frühlings« vorschlug,  vorgenommen?
  • Welchen Zweck hatte das geheime Treffen zwischen Vizepräsident Joseph Biden und Papst Benedikt XVI im Vatikan am oder um den 3. Juni 2011?
  • Welche Rollen spielten George Soros und andere internationale Finanziers, die sich derzeit im Vereinigten Königreich aufhalten? [10]

Wir glauben, dass die Existenz dieser unbeantworteten Fragen genügend Beweise liefert, um diesen Antrag auf eine Untersuchung zu rechtfertigen. Sollte eine solche Untersuchung feststellen, dass die US-Regierung unangemessen in die Angelegenheiten der katholischen Kirche eingriff, bitten wir ferner um die Freigabe der Ergebnisse, damit Katholiken entsprechende Maßnahmen unternehmen können, die den Lehren der katholischen Kirche treu bleiben.

Wir bitten um Verständnis, dass wir keine Untersuchung der katholischen Kirche beantragen; wir bitten  einfach um eine Ermittlung der jüngsten Aktivitäten der US-Regierung,  deren Chef Sie jetzt sind.

Nochmals vielen Dank und seien Sie unserer aufrichtigsten Gebete versichert

Hochachtungsvoll,

David L. Sonnier, LTC US ARMY (Retired)
Michael J. Matt, Editor of The Remnant
Christopher A. Ferrara (President of The American Catholic Lawyers Association, Inc.)
Chris Jackson, Catholics4Trump.com
Elizabeth Yore, Esq., Founder of YoreChildren

1.https://wikileaks.org/podesta-emails/emailid/6293
2.http://www.wsj.com/articles/how-pope-francis-became-the-leader-of-the-global-left-1482431940
3.http://remnantnewspaper.com/web/index.php/articles/item/2198-the-year-of-mercy-begins
4.http://www.cnn.com/2016/02/18/politics/pope-francis-trump-christian-wall/
5. https://www.donaldjtrump.com/press-releases/donald-j.-trump-response-to-the-pope
6. http://theeye-witness.blogspot.com/2013/10/a-compromised-conclave.html
7. http://www.ncregister.com/blog/edward-pentin/cardinal-danneels-part-of-mafia-club-opposed-to-benedict-xvi
8. http://www.maurizioblondet.it/ratzinger-non-pote-ne-vendere-ne-comprare/
9. https://akacatholic.com/money-sex-and-modernism/
10. http://sorosfiles.com/soros/2013/03/soros-funded-catholic-groups-b

 

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