Meinung

Indoktrinationsportal tagesschau.de (Bild: Screenshot tagesschau.de Facebook)
15 Feb 2017

tagesschau.de: Neutraler Standpunkt? Wieder einmal Fehlanzeige!

Leitartikel: Statt seinem Informationsauftrag nachzukommen, bildet das Öffentlich-Rechtliche weder das Meinungsspektrum gleichberechtigt ab, noch nimmt es einen neutralen Standpunkt ein. Besonders prominentes Beispiel: Das öffentlich-rechtliche Indoktrinationsmedium tagesschau.de und sein Tribunal gegen den homosexuellen Blogger und Trump-Anhänger Milo Yiannopoulos.

Anne Wills »mediales Tribunal gegen den gesunden Menschenverstand«, sei laut dem Internetportal Geolitico keine Diskussionssendung, sondern eine sonntägliche Anmaßung. Just dieses Gütesigel trifft ebenfalls auf das Nachrichtenwebportal tageschau.de des öffentlich-rechtlichen ADR- Sender zu, das sich nach Leibeskräften an der negativen Darstellung des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump und allem, was mit diesem zu tun hat, beteiligt.

»Social Justice Warriors« und »Liberals« erteilen Redeerlaubnis – oder eben nicht

Der Meinungskampf tobt. Welche unversöhnlichen Fronten sich nicht erst seit der Wahl von Donald Trump aufgebaut haben, kann an den mittlerweile zum Glaubenskrieg mutierten Kampf zwischen Trump-Anhängern und den gewaltbereiten Vertretern des linkspolitischen Spektrums begutachtet werden.

Mit welchen Mitteln dieser Kampf ausgetragen wird, konnte Anfang Februar auf dem Campus der kalifornischen Universität Berkeley beobachtet werden. Dort wurde ein geplanter Auftritt des homosexuellen Bloggers und Trump-Anhängers Milo Yiannopoulos, der eigentlich als griechisch-britisch-jüdischer Einwanderer und bekennender Schwuler perfekt in das multikulturelle Weltbild der links-progressiven »Social Justice Warriors« und »Liberals« passt, durch schwere Ausschreitungen gewalttätiger Anti-Trump-Anhänger verhindert (Metropolico berichtete).

Jährlich über acht Milliarden Euro zur Indoktrination verfügbar  

In der privatrechtlich organisierten amerikanischen Medienlandschaft – auf der einen Seite des Spektrums der sich als liberal bezeichnende, linksaffine Time Warner-Nachrichtenkanal CNN, auf der anderen Seite Amerikas meist konsumierter, konservativer Nachrichtensender Fox News – berichteten rund um die Vorkommnisse am Uni-Campus aus unterschiedlichen Sichtweisen, was den Zuseher in die Lage versetzt, sich selbst ein Bild und schlussendlich eine eigene Meinung zu bilden.

Ganz anders das Nachrichteninternetportal tagesschau.de, das sich wie alle öffentlich-rechtlichen Formate nicht dem freien Markt stellen muss, sondern die jährlich mehr als acht Milliarden Euro  eingtriebenen Zwangsgebühren nach Lust und Laune zur Indoktrination nutzen kann. Statt dem vorgesehenen Informationsauftrag nachzukommen wird -wie unzählige Male zuvor- Anti-Trump-Propaganda vom Feinsten betrieben.

Dangerous von Yiannopoulos, Milo

tagesschau.de verpasst wieder Informationsauftrag

Nicole Markwald vom öffentlich-rechtlichen Hessischen Rundfunk (HR) gab in ihrem – nicht als Meinung gekennzeichneten – Artikel »Grässlich, fanatisch, rassistisch« „Vollgas“ und stellte Milo Yiannopoulos als rassistischen, antifeministischen und -in ihren Augen wohl die schwerwiegendste Verfehlung  – als streitsüchtigen Donald-Trump-Anhänger dar.

Reflexionsfrei verliert die tagesschau.de-Korrespondentin gerade einmal zwei Sätze zu den äußerst gewalttätigen Ausschreitungen am Berkeley Campus, die von Markwald als »Radau« bezeichnet werden und  keinerlei Kritik erfahren, da diese – anscheinend von der »richtigen« – sprich linkspolitischen Seite – initiiert wurden. Keine Kritik zu der offenen Wertschätzung einer Lehrerkraft aus Berkeley, die die Gewalttätigkeiten sogar als »überwältigenden Sieg« feierte, «weil ein weißer Rassist am Reden gehindert wurde«.

Skandalös anscheinend, dass der britische Breitbart News-Blogger Milo sich aufgrund seines im März erscheinenden Buches »Dangerous« auch noch großer Aufmerksamkeit erfreuen wird, so das nachhallende Gefühl nach Markwalds Meinungsartikel, der mit Links zu »artverwandten« Berichten wie « Breitbart News: Angst als Erfolgsrezept« oder »Breitbart News: Die Plattform für weiße Vorherrschaft« versehen ist. Die öffentlich-rechtlichen Kollegen ergehen sich in ganz ähnlicher Weise und bedienen das Thema »Donald-Trump-Bashing« par excellence.

Solche offen linkspolitischen Formate, mit noch linkspolitischeren Korrespondentinnen und Moderatorinnen haben nur dann eine Daseinsberechtigung, wenn sie sich mit ihrer dargestellten Meinung am freien Markt bewerben und auch dort bestehen können. Die durch Zwangsgebühren betriebene Indoktrination jedoch, ist einer Demokratie unwürdig und muss ein Ende haben. (BS)

 

 

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