Deutschland Hintergrund

»Ein Prozent«- Aktion »Wahlbetrug verhindern (Bild: »Ein Prozent«)
14 Mrz 2017

Wahlbeobachtung im Jahr der Entscheidung

Die umfassende Beobachtung und Dokumentation der kommenden drei Landtagswahlen und natürlich der Bundestagswahl am 24. September ist für das Bürgernetzwerk »Ein Prozent« eine der Hauptaufgaben im Entscheidungsjahr 2017.Durch eine Professionalisierung der Wahlbeobachtung bis zur Bundestagswahl soll »Merkel auf die Finger geschaut werden«.

Die Bürgerinitiative »Ein Prozent« will sicherstellen, dass eine faire und möglichst fehlerfreie Wahl in diesem Superwahljahr zustande kommt. Monate- und jahrelanger Einsatz für eine politische Veränderung in diesem Land müsse auch im Parlament ankommen und dürfe nicht durch Wahlbetrug oder Unstimmigkeiten verlorengehen, so die Initiative, die aus diesem Grund angekündigt hat, in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk auf die Organisation der Wahlbeobachtung zu legen.

»Klaffende Lücke« im Wahlsystem durch effektive Wahlbeobachtung schließen

Starten werde »Ein Prozent« mit der  Landtagswahl am 26. März im Saarland und so dann versuchen, die Prozesse im Verlauf der Landtagswahlen in Schleswig-Holstein (7. Mai) und Nordrhein-Westfalen (14. Mai) zu optimieren, um zur Bundestagswahl im September eine größtmögliche Professionalisierung und Mobilisierung zu erreichen.

»Ein Prozent« möchte somit  die »klaffende Lücke« im Wahlsystem, die seit Jahren besteht. »Wir organisieren eine effektive Wahlbeobachtung, stehen mit Rat und Tat zur Seite, weisen in Kampagnen auf das demokratische Grundrecht einer transparenten Wahl hin, klären über Wahlbetrug auf, analysieren die Wahlergebnisse und finden Fehler«, so die Initiative, für die feststeht, dass sie die Erfahrung aus bisher fünf beobachteten Landtagswahlen nutzen wird, um mit diesem Angebot dem Bürger die unabhängige Unterstützung an die Hand zu geben.

Aktive Unterstützung der Helfer im Wahllokal oder den Wahlbeobachtern bei der Auszählung

Ob nun als Helfer im Wahllokal, als aufmerksamer Wähler oder als Wahlbeobachter bei der Auszählung, die Aktiven des Bürgernetzwerkes »Ein Prozent« werden zur Bundestagswahl die größte Wahlbeobachtung der Bundesrepublik auf die Beine stellen, so die Ankündigung.

»Wir bereiten die Wahlbeobachter vor, verschicken Infopakete, sind in den sozialen Netzwerken präsent und starten unseren Wahlwecker. Am jeweiligen Wahltag sehen wir mit qualifizierten Beratern zur Verfügung und sind mit eigenen Filmteams unterwegs. Kurz: Wir stellen den Rahmen, Sie unterstützen oder sind aktiv dabei«.

Wann geht es los?

Die Kampagne soll eine Woche vor der Saarlandwahl starten und zeitgleich die »Ein Prozent«- Sonderseite online gehen, die Wahlbeobachter mit allen wichtigen Informationen versorgt und diese ebenfalls vernetzt. Diese Sonderseite werde vom »Ein Prozent-Team« regelmäßig erweitert. Bis zur Bundestagwahl finden sich dann dort die wichtigsten Informationen auf einen Blick.

Was ist dann zu tun?

  1. Tragen Sie sich in den „Ein Prozent“-Rundbrief ein
  2. Melden Sie sich als Wahlhelfer in Ihrem Wahllokal
  3. Tragen Sie sich zur Abdeckung der konkreten Wahllokale und für spezielle Informationen auf unserer Sonderseite ein (bald verfügbar!)
  4. Am Wahltag: Gehen Sie mit offenen Augen ins Wahllokal. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten müssen. Beobachten Sie die Auszählung!

»Nur mit einer selbstbewussten Zivilgesellschaft, die ihr demokratisch verbrieftes Recht einfordert, kann sichergestellt werden, dass die diesjährigen Wahlen fair und fehlerfrei verlaufen«, so die Überzeugung der Initiative »Ein Prozent«. (SB)

 

 

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