Regional

Warum? (Bild: Andreas Trojak; Terroranschlag-Berlin-Breitscheidplatz-2016 (7): CC BY 2.0; siehe Link)
17 Mrz 2017

Berlins OB demonstriert mit Islamisten gegen »religiös motivierte Gewalt«

Unter dem Motto »Religionen für ein weltoffenes Berlin« versammelten sich knapp 200 Menschen am Donnerstagabend an jenem Ort, wo ein Vertreter der »islamischen Friedensreligion« kurz vor Weihnachten mit einem LKW zwölf Menschen ermordete und bis zu 60 schwer verletzte. Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) zelebrierte die pietätlose Veranstaltung unter anderen mit astreinen Islamisten.

An jenem Ort, wo kurz vor Weihnachten ein Dschihadist 12 Menschen ermordete und fast 60 Menschen zum Teil schwer verletzte, an diesem Ort fand am Donnerstagabend unter massivem Polizeiaufgebot eine Veranstaltung der besonderen Art statt.

»Religiös motivierter Gewalt« ist ein Synonym für »islamisch motivierte Gewalt«

Die muslimische Gemeinde »Neuköllner Begegnungsstätte« (NBS) und die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische-Oberlausitz (EKBO) hatten zu einer Kundgebung unter dem Motto »Religionen für ein weltoffenes Berlin« aufgerufen. Am Berliner Breitscheitplatz, jenem Ort des kurz vor Weihnachten verübten dschihadistischen Anschlags, fand sich ein Grüppchen von rund 200 Personen zusammen, um neben 20 Vertretern weiterer Konfessionen mit dem als Gastredner geladenen Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), den Opfern »religiös motivierter Gewalt« zu gedenken.

Nicht allein, dass »religiös motivierter Gewalt« schon fast als Synonym für »islamisch motivierte Gewalt« verwendet werden kann, jedoch als solches nicht öffentlich benannt wird, deklassierte dieses Spektakel am Donnerstagabend, da dieser Umstand nicht einmal im Ansatz angesprochen wurde. Hinzu kommt, dass OB Müller mit keinem Wort erwähnte, dass der Ort des aktuellen Geschehens jener ist, an dem der tunesische Asylbewerber Anis Amri am 19. Dezember 2016 zwölf Menschen ermordete. Die ganze pietätlose Veranstaltung  wurde schlussendlich durch die Tatsache gekrönt, dass der Regierende Bürgermeister von Berlin dies alles Seite an Seite mit dem, vom Verfassungsschutz als islamistisch eingestuften Veranstalter NBS zelebrierte.

OB Müller Seite an Seite mit Islamisten

Unter den Teilnehmern des islamischen Theaters befanden sich noch das ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachtete und als islamistisch eingestufte »Interkulturelle Zentrum für Erziehung und Bildung« (IZDB) und das »Islamische Kultur- und Erziehungszentrum« (IKEZ), so dass der Zentralrat der Juden und Oppositionsparteien im Berliner Abgeordnetenhaus sich im Vorfeld der Veranstaltung genötigt fühlten, den SPD-Mann Müller aufzufordern, die Veranstaltung durch seinen Besuch nicht unnötig aufzuwerten.

Berlins Oberbürgermeister Michael Müller fand jedoch nichts dabei, sich und die Bundeshauptstadt Berlin am Donnerstagabend Seite an Seite mit astreinen Islamisten zu präsentieren.  (SB)

 

 

 

Unterstützen Sie Metropolico durch Ihren Einkauf! Um Ihnen weiterhin Journalismus abseits des Mainstreams anbieten zu können, bitten wir um Ihre Unterstützung. Erwerben Sie Ihre Bücher, DVDs und Sonstiges über unser Partnerprogramm. Es stehen Ihnen über 2 Mio. Artikel zur Auswahl. Selbstverständlich freuen wir uns auch über eine Unterstützung außerhalb des Partnerprogramms. Vielen Dank!

E-Mail senden an:

oder Inhalt löschen