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Wolfgang Ockenfels (Bild: Metropolico).
21 Mrz 2017

»Die meisten Politiker lesen den Koran nicht«

Am Samstag hielt Prof. Wolfgang Ockenfels einen Vortrag unter dem Titel »Gewalt und Religion«. Dabei verglich er Islam und Christentum. In »glücklicher Ignoranz der Scharia lebten viele Muslime im Westen, was ein Zusammenleben erst ermögliche. Der Dominikaner spricht der CDU ab, das »C« mit Recht im Namen zu tragen. Spöttisch forderte er auf, ihm den »Unterschied zwischen Islam und Islamismus« zu erklären.

Die Außenpolitik Deutschlands solle in Betracht ziehen, dass Christen in vielen islamischen Ländern verfolgt werden. Die Islamkritik als »Islamophobie« zu bezeichnen, sei ein »Attentat auf unsere freiheitliche Gedankenführung«.

Man müsse den Koran gelesen haben, um über den Islam diskutieren zu können. Ockenfels zeigte sich sicher, dass die meisten Politiker den Koran nicht gelesen hätten. Diesen zu lesen sei allerdings auch eine grauenhafte Zumutung. Ockenfels trat allerdings für einen »Dialog« ein. Ein Begriff, der zwar mittlerweile entwertet sei, doch solle der Dialog, wie der seinerzeit mit den kommunistischen Herrschern in Polen, zum Zusammenbruch eines unmenschlichen Systems führen. (CJ)

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