Regional

Augsburg muss sich mit zunehmender »Ethno-Jugendgewalt« befassen (Bild: Metropolico.org)
21 Mrz 2017

»Ethno-Konflikte« in Augsburg nehmen zu

Augsburg, das wie Stuttgart und Frankfurt in naher Zukunft zu jenen Großstädten in Deutschland zählen wird, in denen Immigranten die Mehrheit stellen werden, scheint ein zunehmendes Problem mit »ethnisch motivierter Jugendgewalt« zu haben.

In der vergangenen Woche konnten die Augsburger Polizei gerade noch eine Massenschlägerei von bis zu 150 jugendlichen Afghanen, Irankern und Türken – darunter sogenannte »unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF)« – verhindern. Die Immigranten versammelten sich in einem Park und waren bereit, ihre – wie es die Augsburger Allgemeine Zeitung (AZ) titulierte – »Ethno-Konflikte« auszutragen. Hierbei seien sie von den eintreffenden Beamten überrascht worden.

»Drecks-Deutschland« und »Nazi-Bullen«

Etwas in diesem Ausmaß habe man bisher nicht gehabt, so die Aussage des Polizeisprechers der Polizeipressestelle Schwaben Nord. Einige der Immigranten hätten zudem Parolen wie »Drecks-Deutschland« und »Nazi-Bullen« skandiert. Die Polizeibeamten sprachen von einer enorm hohen Aggressivität, die die migrantischen Jugendlichen zur Schau getragen hätten. Wie die AZ weiter berichtet, würden deutsche Gerichte solche Äußerungen als von der Meinungsfreiheit gedeckt ansehen, da ja niemand bei solchen Vorfällen direkt angesprochen werde.

Zwei Tage nach der diesem Geschehnis legten sich mehrere jugendliche Asylbewerber mit der Polizei an. Die mehrheitlich syrischen Jugendlichen versammelten sich in der Augsburger Innenstadt und beschallten mit einer mitgebrachten Musikbox den öffentlichen Raum. Die Polizeikräfte nahm den UMFs, die der mehrmaliger Aufforderung, die Musik leiser zu machen nicht nachkamen, das Gerät ab. Ein Syrer provozierte laut Polizeisprecher massiv: »Der 18-Jährige baute sich stattdessen bedrohlich vor den Beamten auf und rief für alle Umstehenden laut und deutlich hörbar, warum er von der Polizei geschlagen werde, die Polizei dürfe ihn nicht schlagen – obwohl er bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht berührt worden war. « Dem ausgesprochenen Platzverweis kam der Syrer nicht nach und wurde in Polizeiarrest genommen. Sympathisanten des 18-Jährigen schleuderten daraufhin Böller in Richtung der Beamten. Eine 14-jährige, hoch aggressive Jugendliche begann – nachdem die Beamten ihre Personalien feststellen wollten –heftig um sich zu schlagen.

Am selben Tag wurden am zentral gelegenen Augsburger Königsplatz die Personalien von rund 60 Personen – überwiegend jugendliche Asylbewerber – überprüft und Drogen sicher gestellt. In den Abendstunden waren sodann rund 20 Jugendliche – vorwiegend UMFs – in einen handfesten Streit am Augsburger Rathausplatz verwickelt, wobei ein 15-jähriger Iraker eine Platzwunde am Kopf erlitt. Dieser Vorfall wiederum dürfte den Grund für die gerade noch verhinderte Massenschlägerei geliefert haben.

Rumhängen und Pöbeln aus lauter Langeweile

Wie Metropolico durch Befragung von Augsburger Bürgern erfahren konnte, sei es mittlerweile ein gängiges Bild, dass sich Horden von jugendlichen Immigranten – wohl aus purer Langeweile heraus – am benannten Königsplatz versammeln würden. Dort komme es immer häufiger zu Pöbeleien und eindeutigen sexuellen Aufforderungen in Richtung weiblicher Passanten.

Die Augsburger Polizei gab gegenüber der AZ an, dass eine Zunahme von offen ausgetragenen »ethnischen Konflikten« zu beobachten sei. Die Zahl der Körperverletzungen durch Zuwanderer sei seit 2016 deutlich angestiegen. Die Augsburger Polizei kündigte an, die »Entwicklung möglicher Feindschaften unter jungen Flüchtlingen und Migranten im Blick zu behalten, um Auseinandersetzungen schon im Vorfeld zu verhindern«. (BS)

 

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