Linksextremismus

Antifa - »Coming-Out« Klebeaktion (Bild: Screenshot Indymedia)
24 Mrz 2017

»Outingkampagne der Moralherrenmenschen & Linksgurken«

Rund 20.000 »Outing-Aufkleber« mit den Konterfeis von vermeintlichen »Nazis« will die Antifa-Initiative »Kein Bock Auf Nazis« in mehreren Städten verklebt haben. Die Antifa-Klebeaktion wurde flankiert von massiven Straftaten. Gefördert wird der Antifa-Verein – wie so oft – mit Steuergeld durch staatliche Stellen. Promi-Bands wie Fettes Brot, Deichkind und Sportfreunde Stiller geben sich ebenfalls als Unterstützer für den Antifa-Verein her, der jedoch dieses Mal über das »antifaschistische« Ziel hinaus »geklebt« haben könnte.

Seit längerem schon wurde aus linker und linksextremistischer Ecke zum Halali gegen politisch Andersdenkende geblasen. Besonders tat sich bislang die linke Bodenkampftruppe aus den Reihen der Antifa hervor.

Outing-Aktion der klebefreudige Antifa-Helden

Die Antifa-Initiative »Kein Bock Auf Nazis« dachte sich hierbei etwas ganz Besonderes aus: 20.000 Aufkleber mit dem Titel »Achtung Neonazis« und dem jeweiligen Konterfei und Namen des ausgemachten »Nazis« wollen die antifaschistischen Helden  in mehreren Städten verklebt haben.

Antifa-Kampagne von »Kein Bock Auf Nazis« mit den Konterfeis von IB-Aktivisten (Bild: Screenshot)

Jedoch sind die abgebildeten Personen keinen Nationalsozialisten, sondern Mitglieder der Aktivistengruppe »Identitäre Bewegung«. Die Antifa-Aktion wurde, wie das Magazin Info-Direkt berichtet, von zahlreichen Straftaten flankiert. Das Magazin schreibt hierzu: »Seit Wochen kommt es vermehrt zu Angriffen auf die patriotischen Aktivisten. Steckbriefe und Flugzettel mit Adressen der Identitären wurden verteilt und Fassaden beschmiert. Auffällig: Überall tauchten gleichzeitig die Aufkleber auf, die »Kein Bock für Nazis« bewirbt«.

Mit Stolz geschwellter Brust veröffentlichten die Helden von »Kein Bock Auf Nazis« auf ihrem Twitter-Account, mit den Wissen, dass es sich um IB-Aktivisten handelt, die Meldung: »Sauberst! Die letzten Tage nutzten Antifas für Spaziergänge um 20.000 Outing-Aufkleber von Mitgliedern der „Identitären Bewegung“ (IB) in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zu verkleben«.

Womit die Antifa-Initiative »Kein Bock auf Nazis« indes nicht gerechnet zu haben scheint: Die Aktion wurde selbst aus dem Fanblock heraus nicht gerade beklatscht. Nach massiver Entrüstung hat das Portal den Beitrag nun mittlerweile auf Twitter und Facebook wieder gelöscht.

Immer das gleiche Spiel

Wie mehrfach von Metropolico und Metropolico Autor Christian Jung in seinem Buch »Der Links-Staat« fundiert aufzeigt, erfährt auch diese linksextremistische Gruppierung massive Steuergeld finanzierte Unterstützung. Initiatoren der Antifa-Initiative sind die Band »ZSK« und das »Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. (apabiz)« – das Berliner Pendant zum »Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.)« (Metropolico berichtete).

Das in den 80er-Jahren gegründete apabiz wiederum wird durch die Beauftragte für Integration und Migration des Berliner Senats gefördert. Unterstützt wird das Antifa-Projekt laut Homepage zudem von Bands und Künstlern wie Die Toten Hosen, Bela B., Die Ärzte, Casper, Wir Sind Helden, Broilers, Madsen, Donots, Fettes Brot, Markus Kavka, Beatsteaks, Deichkind, Sportfreunde Stiller, Jennifer Rostock oder aber auch von der Rockband Feine Sahne Fischfilet, die »Gewalt als legitimes Mittel der Auseinandersetzung mit Rechtsextremisten« verstehen – jene Combo also, der  Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) Mitte des letzten Jahres auf Twitter seine Grüße und Dank übersendete.

Das linksextremistische Internetmobilisierungsportal linksunten.indymedia veröffentlichte unter der Überschrift »Mitglieder der Identitären Bewegung aus der Deckung geholt« ebenfalls die  »Outing-Aufkleber«. Im Kommentarbereich wurde neben Glückwünschen zu Aktion auch der Wunsch geäußert, man möge den Wohnort der Abgebildeten dazusetzen. Dann lasse sich »gezielter kleben«.

»Wenn schon Outing, dann bitte auch mit nem ordentlichen Bild«

Die Identitären reagieren auf die linksextremistische Aktion mit Humor: Als »Outingkampagne der Moralherrenmenschen & Linksgurken« erkannt, kontern IB-Aktivisten: »Also wir kleben jetzt unsere Aufkleber selbst. Mit so unprofessionellen Grafiken kann man nicht arbeiten. Wenn schon Outing, dann bitte auch mit nem ordentlichen Bild«. Zudem würden die IB-Aufkleber auch sympathischer aussehen:

Wenn schon – dann richtig und sympathisch (Bild: Screenshot Twitter)

 

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