Linksextremismus

Linksextremisten drohen mit Gewalt (Symbolbild: Metropolico.org)
29 Mrz 2017

Linksextremisten kündigen »Aktionsmonat April« an

Hamburg: Am 7. und 8. Juli findet in Hamburg das G20-Gipfeltreffen statt. Linksextremisten stellen klar, dass die vor kurzem abgefackelten Polizeiwagen erst der Anfang waren und drohen mit dem»Aktionsmonat April«.

Auf einem Polizeigelände in Hamburg-Eimsbüttel wurde in der Nacht zum Montag sechs Polizeiwagen in Brand gesetzt.  Das Feuer griff von einem brennenden Mannschaftswagen auf weitere geparkte Einsatzfahrzeuge über. Insgesamt brannten vier Mannschaftswagen vollständig aus. Zwei weitere Mannschaftswagen sowie zwei zivile Funkstreifenwagen wurden durch das Feuer ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. An der Grundstücksmauer und an mehreren Fenstern des Dienstgebäudes entstanden durch das Feuer ebenfalls Beschädigungen. Nur zehn Tage vorher wurde im Hamburger Stadtteil Altona bereits ein Polizeifahrzeug angezündet.

Eine linksextremistische Gruppe namens »Smash G20«, die bereits letztes Jahr damit begonnen hat, gegen den G20-Gipfel zu »mobilisieren«, habe sich laut WeltOnline zu der Tat in der Montagnacht bekannt. Während Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) immer rigoroser versucht, die Meinungsfreiheit im Internet einzuschränken – aktuell stellt er den Entwurf des »Netzwerkdurchsetzungsgesetzes« vor – hat  sich »Smash G20« auf der linksextremistische Internetkampfseite Indymedia zu Wort gemeldet und für das rot-grün regierte Hamburg angekündigt: »Unser Ziel war mit Bedacht gewaehlt, die Repressionsmaschine arbeitet schon auf Hochtouren an der Kriminalisierung des Widerstands.« Das, was sich in drei Monaten in Hamburg abspielen werde, werde alles in den Schatten stellen, heißt dort drohender Weise weiter. Man wolle es sich nicht nehmen lassen, die heißen Tage vor dem Gipfel anzuheizen.

Wie WO weiter berichtet, gehe der Staatsschutz der Polizei davon aus, dass das Schreiben authentisch ist. (BS)

 

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