Deutschland

UMAs werden zum zusätzlichen Problem im hoch immigrierten Bremen (Symbolbild: Metropolico.org)
29 Mrz 2017

Polizei im Bund mit der »Medienregulierungsbehörde« ?

Auf dem Presseportal.de wurde die Mitteilung der Pressestelle der Polizei in Bielefeld veröffentlicht, die am Mittwoch über eine »gewalttätige Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen« informierte. Warum aber verschweigt die polizeiliche Öffentlichmachung geradezu zwanghaft die ethnischen Hintergründe der Messerstecher.

Die Bielefeld-Herforder Polizei berichtete über das Pressportal.de am Mittwoch – offensichtlich ganz im Sinne der Vorgaben des Presserates, der vor kurzem seine Richtlinie zur Nennung der Täterherkunft modifizierte (Metropolico berichtete):

»Am Dienstag, den 28.03.2017, ereignete sich in der Straße Deichkamp in Herford eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein Mann erlitten dabei schwere, ein zweiter leichte Verletzungen.

Nach derzeitigen Ermittlungsstand kam es gegen 16:15 Uhr zwischen mehreren in Herford geborenen und in Ostwestfalen wohnhaften Personen vor einem Einkaufsmarkt in der Straße Deichkamp zu Streitigkeiten. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung erlitt ein 17-Jähriger leichte Verletzungen, der zweiter 17-Jährige schwere Verletzungen durch Stiche im Brustbereich. Derzeit besteht für beide keine Lebensgefahr.

Die Polizei nahm fünf jugendliche und heranwachsende Tatverdächtige in Tatortnähe vorläufig fest. Nach ersten Vernehmungen konnten sie die Polizeiwache Herford wieder verlassen, da die konkreten Tatbeteiligungen noch nicht geklärt werden konnten. Die Ermittlungen dauern an.

Da nach ersten Ermittlungen ein versuchtes Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden konnte, übernahm die 12-köpfige Mordkommission „Deichkamp“, die sich aus Beamten der Polizei Bielefeld und der Polizei Herford zusammensetzt, unter Leitung der Ersten Kriminalhauptkommissarin Ute Teichmann die Ermittlungen.

Hinweise nimmt die Mordkommission unter 0521-545-0 entgegen.«

Westfalen-Blatt bedient Anrecht des Bürgers auf gesamtheitliche Information

Wie es scheint, verschweigt die Pressestelle der Polizei konsequent die ethnischen Hintergründe der an der Tat Beteiligten. Nicht so das Westfalen-Blatt, das am Mittwoch titelte »Nach Bluttat: Fünf Verdächtige wieder frei gelassen« und darüber informierte, dass nach »einem blutigen Streit zwischen Mitgliedern jesidischer Familien» wegen der Gefahr einer Racheaktion die Polizisten in der Nacht zum Mittwoch die beiden Herforder Krankenhäuser bewacht habe.

Nachdem die Polizei einen Mann mit Stichverletzungen und einen zweiten Verletzter angetroffen habe, wurde ein Beteiligter ins Mathilden-Hospital, der andere ins Klinikum Herford verbracht. Im Zuge der Fahndung wurde im Stadtgebiet ein Auto mit fünf kurdischen Jesiden gestoppt, die zur Klärung des Sachverhalts vorläufig festgenommen worden seien.

Stechwütige Jesiden mit langen Vorstraferegistern

Gegenüber der Zeitung sagte Polizeisprecher Uwe Maser: »Kurze Zeit später meldeten die Krankenhäuser, dass sich dort etliche Familienmitglieder versammeln würden.« Weil die Polizei Racheaktionen nicht ausschließen konnte, forderte sie Beamte der Einsatzhundertschaft Bielefeld und Verstärkung aus umliegenden Kreispolizeibehörden an. Ein Teil der Polizisten bezog vor den Krankenhäusern Stellung, ein anderer stand bereit, um im Ernstfall an anderen Orten im Stadtgebiet einzugreifen.

Zur Motivlage der stechwütigen Jesiden berichtete das Westfalen-Blatt, dass darüber von der Polizei keine Angaben gemacht wurden, jedoch bekannt sei, dass drei Brüder aus einer der beiden Familien im Dezember vom Landgericht Bielefeld wegen Drogenhandels zu hohen Haftstrafen verurteilt worden sei. Der älteste Bruder (26) soll für siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis, die jüngeren Brüder (24 und 23 Jahre alt) für fünfeinhalb Jahre. Die »Herforder« hatten im großen Stil mit Kokain und Marihuana gehandelt.

Polizei im Bund mit der »Medienregulierungsbehörde«?  

Bis zur Veröffentlichung des Artikels konnte Metropolico keine Auskunft von der zuständigen polizeilichen Pressestelle erlangen, weshalb deren Meldung keinen Hinweis über die Täterherkunft enthält und somit das Anrecht des Bürgers auf vollständige Informationen darüber, was Angela Merkels Gäste in unserem Land so treiben, offensichtlich nicht nur durch den Presserat hintertrieben wird.

Willfährig im Bund mit der »Medienregulierungsbehörde« offensichtlich nun auch die Polizei. (SB)

 

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