Internationale Meldungen

George Soros (Bild: Heinrich Böll-Stiftung; Georg Soros; www.stephan-roehl.de; CC BY-SA 2.0; siehe Link)
05 Apr 2017

George Soros finanziert Correctiv-Projekt

Das angeblich gemeinnützige Recherchebüro Correctiv, das sich Anfang des Jahres uneigennützig aufmachte, das Internet von sogeannten Fake News zu säubern, wird von der Stiftungen des Milliardärs George Soros finanziert. Auch die ARD sitzt mit im Boot.

Das Recherchezenturm »Correctiv « präsentiert sich als »erstes gemeinnützige Recherchezentrum in Deutschland«, das gänzlich uneigennützig und für lau  »unabhängigen Journalismus« unterstütze und »eine von vielen Antworten auf die Medienkrise« sei. Für »Correctiv« ist klar: »Viele Medien haben Probleme, ihrer Wächterfunktion nachzukommen«. Und deshalb setzt das Fehlhaltung korrigierende Team von »Correctiv« genau dort an und will »investigativen, aufklärenden Journalismus für jeden Verlag, für jeden Sender, für jeden Bürger in Deutschland erschwinglich und zugänglich machen«.

Jetzt, in der heißen Phase im Bundestagswahlkampf hat sich Facebook das »Recherchezentrum Correctiv« ins Boot geholt, um in Deutschland effektiv gegen sogenannte »Fake-News« vorzugehen (Metropolico berichtete). Bei Facebook sollen Nutzer eventuelle Falschmeldungen dem »Correctiv-Partner«  melden können. Bei Correctiv werde so dann die Meldung überprüft und das gemeldete Facebook-Posting mit einer »Markierung« versehen, die anzeigt, dass der Beitrag als »Fake-News« von der neuen »Wahrheitsbehörde« erkannt worden ist. Zum Jahresende veröffentlichte das Correctiv bereits vorsorglich den richtunggebenden Artikel: »Futter für AfD-Wähler«.

Correctiv erhält für Zensurarbeit Geld von US-Investors und Milliardärs George Soros

George Soros von Andreas von Rétyi

Wie der Spiegel berichtet, erhält Correktiv von den Open Society Foundations des US-Investors und Milliardärs George Soros gut 100.000 Euro für das Richtigstellen von unwahren Berichten im Internet.

Der im linken und linksextremen Milieu umtriebige Milliardär George Soros, von dem das Geld stammt, unterstützt seit Jahrzehnten sogenannte »zivile Initiativen für Demokratisierung«, so zumindest die Bezeichnung des Spiegels für einen Mann, der unter anderem im Verdacht steht, mitverantwortlich für die aktuelle »Flüchtlingskrise« zu sein.

Trump-Gegner und Wahlkampffinanzier von Hillary Clinton

Wie abhängig weltweit Organisationen bereits vom angeblichen Menschenfreund Soros sind, zeigt sich anhand seiner Unterstützertätigkeiten. Der angeblich durch unabhängige Initiatoren organisierte »Women’s March on Washington«, der weltweit für Aufsehen sorgte, scheint so privat nicht gewesen zu sein. Recherchen der »New York Times« (NYT) haben ergeben, dass der US-Milliardär George Soros, passionierter Trump-Gegner und Wahlkampffinanzier von Hillary Clinton, auch hier kräftig »mitorganisierte«. Der medienwirksame »Marsch der Frauen« war weder spontan noch privat organisiert. Er wurde von Soros bezahlt (Metropolico berichtete).

Das weltweite Netzwerk des als Philanthrop gerühmten Milliarden-Spekulanten George Soros nimmt seit Jahren wesentlich Einfluss auf alle Bereiche der Gesellschaft. Dessen Einflusssphäre, die sich auch auf die aktuelle Immigrationskrise zu erstrecken scheint, wurde von Sachbuchautor Andreas von Rétyi ausgiebig beleuchtet. Der Autor zeigte auf, dass der Magnat Soros zivilgesellschaftliche Gruppen unterstützt und sich seit Jahrzehnten vor allem in den ehemaligen Ostblockländern aktiv engagiert, um die »dortigen Systeme zu öffnen, um sie angeblich freier und demokratischer zu gestalten«. Dieses hehre Ziel führt häufig zu kriegerischen Umwälzungen, Revolutionen und wirtschaftlichem Niedergang. »Zufall, Notwendigkeit oder Kalkül?«, so die berechtigte Frage, wenn in die Betrachtung einbezogen wird, dass ein einziger  Börsenguru und Finanzjongleur höchsten Ranges hier mit seinen unsichtbaren Marionettenfäden Politiker weltweit dirigiert und sich in der Lage wähnt, die Welt ganz in seinem, linkspolitisch orientierten Sinne zu »verbessern«.

Riesige Medienzentren, weltweite Aktivisten und breite links-politische Unterstützung

Soros, der sich selbst als »staatenloser Staatsmann« bezeichnet, setzt Hebel aus dem Hintergrund an, steht hinter mächtigen Mediennetzwerken wie dem Project Syndicate, das 430 Zeitungen und Magazine in mehr als 150 Ländern umfasst und eine Gesamtauflage von 70 Millionen Exemplaren erreicht. Er steuert das Bildungswesen über private Konzerne wie Laureate Education, Inc. mit rund 80 Privatuniversitäten in 28 Ländern, einem Eigenkapitel von mehr als einer Milliarde US-Dollar sowie mittlerweile über 64.000 Angestellten und einer Million Studenten. Er richtet riesige Medienzentren ein, unterstützt gezielt Radiosender, finanziert die Ausbildung von Journalisten, vergibt Stipendien; sein Netz der Open Society Foundations (OSF) ist in Dutzenden von Ländern aktiv und fährt dabei ganz auf der Linie des CIA-Kindes NED und soll beim Training von Aktivisten behilflich sein.  Planned Parenthood gehört ebenso wie das National Resource Defense Council zum genannten Netzwerk. Insbesondere in der Ära Clinton konnte Soros seine Einflussnahme im Weißen Haus ausbauen und festigen.

Nicht nur von Rétyi ist der Überzeugung, dass der heute 86-Jährige -der selbst von seinen Befürworter als der »Mann mit den tausend Gesichtern« bezeichnet wird-  eine maßgebliche Rolle in der verheerenden »Flüchtingskrise« spielte und spielt. Ende 2015 äußerte sich der ungarische Premier Victor Orbán unmissverständlich zu George Soros Rolle. Soros sei einer von mehreren Aktivisten, die darum bemüht seien, die Europäische Union durch eine Massenimmigration aus Regionen des Mittleren Ostens niederzureißen, so Orbán laut Bloomberg. »Sein Name ist vielleicht das deutlichste Beispiel für jene, die alles fördern, was zur Schwächung der Nationalstaaten beiträgt.«

Ende Januar wurde auf – wie Metropolico berichtete – auf der Petitionsseite des Weißen Hauses die Ausstellung eines internationalen Haftbefehls für Georg Soros gefordert. Dem 86-jährigen milliardenschweren Philanthropen wird auch dort vorgeworfen, durch seinen linkspolitischen Einfluss Staaten zu destabilisieren und die Demokratie zu gefährden.

ARD vereinbarte Kooperation mit correctiv

Orbáns Äußerung wurde selbstredend vom Mainstream kritisiert und in die Ecke der Verschwörungstheorien verortet. Fakt aber scheint zu sein, dass Soros Aktivitäten einen enormen Einfluss auf die Gesellschaft und deren Sichtweise ausüben und von den meisten Medien zudem unkritisch beworben werden. Denn – wie nicht nur die NYT darstellt – kann von unabhängigen NGOs, Medien und Bildungsprogrammen keine Rede sein. Dass die Öffentlichkeit von der Existenz dieses und anderer Netze unterrichtet wird, das wäre einer der Aufgaben einer unabhängigen und kritischen Presse.

Von den öffentlich-rechtlichen Sendern ist dabei schon gar nichts zu erwarten. Die ARD hat laut dem Morgenmagazin von Mittwoch mit correctiv gar ein Kooperation vereinbart. Gemeinsames Ziel: Man will gegen Fake News vorgehen. (BS)

 

Unterstützen Sie Metropolico durch Ihren Einkauf!

Um Ihnen weiterhin Journalismus abseits des Mainstreams anbieten zu können, bitten wir um Ihre Unterstützung. Erwerben Sie Ihre Bücher, DVDs und Sonstiges über unser Partnerprogramm. Es stehen Ihnen über 2 Mio. Artikel zur Auswahl. Selbstverständlich freuen wir uns auch über eine Unterstützung außerhalb des Partnerprogramms. Vielen Dank!

E-Mail senden an:

oder Inhalt löschen