Hintergrund

Dietmar Bartsch (Die Linke) (Bild: DIE LINKE Sachsen-Anhalt; Dietmar Bartsch auf tour in Sachsen-Anhalt; CC BY 2.0; siehe Link)
07 Apr 2017

Dietmar Bartsch: »Gemeinsamer Kampf« mit gewaltbereiten Linksextremisten

Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag trat laut Facebook am Mittwoch gemeinsam mit Christoph Kleine auf. Dieser gehört der Interventionistischen Linken an. Diese beabsichtigt den »revolutionären Bruch« und sammelt Geld für Waffenkauf. Vom Verfassungsschutz wird sie aus diesem und vielen weiteren Gründen und daher nicht zu Unrecht beobachtet.

»Das Ziel der IL bleibt der „revolutionäre Bruch mit dem nationalen und dem globalen Kapitalismus, mit der Macht des bürgerlichen Staates“. Sie strebt eine überregionale, aber lokal verankerte Organisation an, um als „radikale Linke in den gesellschaftlichen Kämpfen“ präsent zu sein.«

Dies stellt der Verfassungsschutz in Bezug auf die Interventionistische Linke fest (Hervorhebung durch die Redaktion). Dabei freut man sich innerhalb dieser extremistischen Bewegung auf die Zeiten, wenn  sich alles zur Katastrophe auswächst:

„Zugespitzte gesellschaftliche Bedingungen werden daher veränderte Aktions- und Kampfformen benötigen.“ (Homepage IL, 2. Februar 2016)

Proteste werden dabei als Teil der Umsturzbeförderung begriffen:

Die IL [setzt] auf die „radikalisierende Wirkung von Widerständigkeit und Selbstermächtigung durch kollektiv organisierte ungehorsame Massenaktionen“.

Als es im Rahmen der »Proteste« zur Eröffnung der Europäischen Zentralbank (EZB) zu Gewaltexzessen kam und Rauchschwaden über der Skyline von Frankfurt schwebten, war die Interventionistische Linke nach Feststellung des Bundesverfassungsschutzes hinter den Kulissen der Hauptakteur:

Die dominierende Kraft im extremistischen Segment des auch nichtextremistische Gruppierungen umfassenden Blockupy-Bündnisses war allen voran die „Interventionistische Linke“ (IL), von der auch Idee und Grundkonzept für „Blockupy“stammen.

Die Interventionistische Linke wird sich auch an den »Protesten« gegen den AfD Bundesparteitag in Köln am 21. Und 22. April beteiligen.

Mit den revolutionären und gewaltaffinen Extremisten will Dietmar Bartsch den Kampf für die gemeinsame Sache führen (Hervorhebung durch die Redaktion):

Parlament und Bewegung. Wie kann gemeinsam Politik verändert werden? Dietmar Bartsch (Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Bundestag) in der Diskussion mit Christoph Kleine (Interventionistische Linke u.a. Sprecher Blockupy).

Bewegung und Parteien haben seit jeher ein kompliziertes Verhältnis. Nimmt die gesellschaftliche Veränderung im Parlament oder auf der Straße ihren Ausgang? Für manchen Bewegungslinken sind Parteien nicht mehr als der erweiterte Staatsapparat. Für manche Parteilinke kam in der Geschichte die Bewegung erst an zweiter Stelle nach dem Kampf im Parlament.

Doch anstatt diese Dogmen auszufechten: Wie können linke Parteien und emanzipatorische Bewegungen gemeinsam Veränderungen erwirken? Was hat man sich gegenseitig zu geben, wie funktioniert eine schlagkräftige Ergänzung?

Diesen Fragen wollen Dietmar Bartsch und Christoph Kleine im Gespräch nachspüren und gemeinsam mit dem Publikum Erkenntnisse für den gemeinsamen Kampf gewinnen.

Dabei waren sie laut Facebook nicht alleine. Folgende Kandidaten der Linken  für den Landtag von Schleswig Holstein planten an der Revolution  mit

Uli Schippels,Angestellter, ehemaliger Landtagsabgeordneter, Kreisverband Kiel, Listenplatz 2

Esra Toguz, Schülerin, Kreisverband Kiel, Listenplatz 7

Sebastian Borkowski, Systemelektroniker, Student, Kreisverband Kiel, Listenplatz 8

Die Linken sind aber nicht als einzige Partei mit der Interventionistischen Linken verbandelt. Die Grünen beherbergen in ihrem Büro in Dresden »Dresden Nazifrei«, wie die Dokumentation »Der Links-Staat – Antifa & Staatspropaganda« enthüllt. Doch hinter dieser Organisation steckt auch die Interventionistische Linke. (CJ)

Hierzu auch der Metropolico-TV Beitrag, in dem  die Interventionistische Linke und ihre Ziele dargestellt werden und auch das Ziel des »revolutionären Bruchs« durch einen  ihrer Sprecher vor der Kamera erklärt wird.

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