Kommentar

Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz zeigt sich aktuell als großer Gerechtigkeitsfürst (Bild: Metropolico.org)
11 Apr 2017

Kardinal Reinhard Marx gibt den Marx

Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising gilt nicht nur als großer Beförderter des Islam. Aktuell gibt der Großverdiener unter Deutschlands Bischöfen auch noch den Marxisten und fordert im Sinne der Gerechtigkeit eine stärkere Besteuerung.

Immer wieder stellt sich die Frage, warum religiöse Kirchenherren wie zum Beispiel der Erzbischof von München und Freising in übergroßem Maße dazu befähigt sein sollten, zu politischen oder gesellschaftlichen Sachverhalten ihre Meinung abgeben zu müssen, anstatt sich um ihr Kerngeschäft – den christlichen Glauben und ihre Schäfchen – zu kümmern.

Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz zeigt sich aktuell als großer Gerechtigkeitsfürst und prangert im Spiegel-Interview – wo er als prominentester Vordenker in Sozialfragen gehuldigt wird- an, dass es in Deutschland nicht überall gerecht zugehe.

Großverdiener unter den deutschen Gottesmännern

Gekonnt, weil lang eingeübt, spielt der Glaubensmann die sozialistische Gerechtigkeitskarte und fordert frei heraus eine höhere Besteuerung großer Vermögen, die Erhöhung der Erbschaftssteuer, die stärkere Besteuerung des Kapitalverkehrs. Last but not least: Die Rentner – da diese mittlerweile unverschämt lange leben – verordnet Marx eine länger Lebensarbeitszeit. Auch das würde zur Gerechtigkeit beitragen. Nach Meinung des Bischofs habe sich die Entlohnung von Managern zum Symbol dafür entwickelt, dass »etwas gehörig aus der Balance geraten« sei, so der Metropolit von München und Freising.

Kein Sterbenswörtchen der Nachfrage zur ganz eigenen Situation des Herrn Bischof durch das Kampfblatt der sozialen Gerechtigkeit. Zählt doch Reinhard Marx  zu den Großverdienern unter den deutschen Bischöfen und kommt auf satte 11.500 Euro pro Monat. Miete muss er davon nicht zahlen, denn der Freistaat Bayern stellt dem einflussreichen Oberhirten das Erzbischöfliche Palais kostenfrei zur Verfügung. Dort bewohnt Marx im Palais Holnstein eine Drei-Zimmer-Wohnung mit 90 Quadratmeter. Das Rokokogebäude wurde für acht Millionen Euro generalsaniert. Den Löwenanteil berappte der Steuerzahler des Landes Bayern für den selbstgerechten Glaubensfürsten. Auch seinen Dienstwagen, eine Oberklasse-Limousine BMW 730i inklusive  Chauffeur zahlen jene, die Marx noch mehr zur Kasse bitten möchte.

Verteidiger des – islamischen – Glaubens

Wenn die Frontmänner des Glaubens – Kardinal Marx und sein evangelischer Kollege, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Heinrich Bedford-Strohm-  nicht gerade mit sozialpolitischen Fragen beschäftigt sind, dann kümmern sich diese beiden Herren in ganz besonderem Maße um die Islamisierung unseres Landes inklusive allen dazugehörigen Randerscheinungen. So sitzt der evangelische Oberhirte Bedford-Strom als Kuratoriumsmitglied im zurzeit ruhenden Mega-Moscheeprojekt »Münchner Forum für Islam« (MFI). Der Furcht vor einer »drohenden Islamisierung Deutschlands« erteilen die beiden ebenso eine Absage, da diese »an der Realität vorbei gehe«, wie der Schließung der deutschen Grenzen nach Angela Merkels Superentscheidung im Sommer 2015, diese lieber sperrangelweit für die muslimische Massenimmigration bis heute offen zu halten.

Anstatt sich zu ihrem Kerngeschäft zu bekennen und dieses nach bestem Wissen und Gewissen für die Gläubigen zu vertreten, hängt man – wie beim Besuch in Jerusalem am Tempelberg und an der Klagemauer schon mal das Amtskreuz vor lauter islamischem Appeasement ab und lügt sich dabei noch einen (Metropolico berichtete)- oder gibt – wie Bischof Reinhard Marx aktuell den Marx. (BS)

 

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