Kommentar

Claudia Roth (Grüne) hat mal wieder ne super Lösung (Bild: Metropolico.org)
17 Apr 2017

Claudia Roth hat ne Lösung!

Nach der unglaublichen Zustimmungsrate von Deutsch-Türken zu Erdogans Referendum sollte klar geworden sein, dass die Integration dieser Menschen in unser Land krachend gescheitert ist und spätestens jetzt ein Umdenken in der Asyl- und Integrationspolitik einsetzen muss. Claudia Roth (Grüne) zieht jedoch auch diese Mal ihre ebenso grünen wie irren Schlussfolgerungen aus der klaren Absage der Mehrheit der hier lebenden Deutsch-Türken an Demokratie und Meinungsfreiheit. Ein Kommentar von Birgit Stöger.

Dass die Mehrheit der in Deutschland lebenden Türken nie vor hatte, sich in unser Land zu integrieren, diese Einsicht ist zwar nicht neu, wurde aber durch das Wahlverhalten der Deutsch-Türken beim gestrigen Referendum zur Einführung eines Präsidialsystems in ihrer »Heimat Türkei« einmal mehr als überdeutlich (Metropolico berichtete).

Erdogan dürfte seinen, mit 51 Prozent doch sehr knappen »Sieg« unter anderem auch seinen hier lebenden türkischen Muslimen zu verdanken haben, da diese ihn mit überwältigenden 64 Prozent zum mächtigen Despoten erhoben haben, der den türkischen Verwandten in der Heimat nun das bisschen Demokratie und Meinungsfreiheit endgültig und ersatzlos streichen und durch ein autoritäres islamisches Regime ersetzen wird.

Abstimmungsergebnis der Deutsch-Türken am Sonntag  (Bild: Screenshot www.turkiyegazetesi.com)

 

Nach diesem Ergebnis kann keiner mehr behaupten, dass die Integration von Türken in Deutschland gelungen sei

Bereinigt man das deutsch-türkische Zustimmungsergebnis noch dadurch, dass man die rund 25 Prozent Kurden, Aleviten und die christlichen Aramäer und Assyrer, die mit Sicherheit als verfolgte Minderheit das Gesetz abgelehnt haben, heraus rechnet, dann liegt die Erdoganergebenheit bei den muslimischen Deutsch-Türken bei über 90 Prozent. Nach diesem mehr als eindeutigen Ergebnis könne keiner ernsthaft mehr behaupten, dass die Integration von Türken in Deutschland gelungen sei, so Hamed Abdel-Samad in seiner mittlerweile mehrfach zitierten Facebookstatement, der darüber hinaus feststellt:

»Propaganda für das »Ja« in Deutschland haben nicht etwa die benachteiligten oder arbeitslosen Türken gemacht, sondern jene Krawatten-Islamisten, die gute Berufe haben und perfekt Deutsch sprechen. Es waren jene grinsende Kopftuch-Muslimas, die uns verkaufen wollen, dass das Kopftuch ein Zeichen ihrer Emanzipation sei. Also, diese trojanischen Pferde des Islamismus sind Feinde der Demokratie und der Emanzipation und sollten in Deutschland als solche behandelt werden! Sie können machen mit der Türkei was sie wollen, aber wir werden nicht zulassen, dass diese Geisteshaltung sich im Namen der Toleranz in Deutschland etabliert und sogar staatlich gefördert wird«.

Politiker, die dies dennoch weiterhin tun werden, gehören abgewählt, so der streitbare Schriftsteller.

Claudia Roth weiß, wer sich hier nicht integriert!

Diese Forderung Abdel-Samads gilt für alle Politiker, für bestimmte Gestalten aus diesem, immer mehr gegen die Interessen des Bürgers gewandten Geschäft jedoch in ganz besonderem Maße. Claudia Roth (Grüne) ist einer jener Figuren, die den sehnlichen Wunsch vieler auf ein Ende ihres politischen Wirkens konstant ignoriert.

In einem aktuellen Welt-Online Interview hat das grüne Kraut selbst dann noch eine Entschuldigung für ihre schariaverliebten Deutsch-Türken vorzubringen, wenn diese klar und deutlich rechtsstaatlichen und freiheitlichen Werten den  islamisch-faschistischen Wolfsgruß entgegen recken. Erdogans Wahlerfolg unter den Deutsch-Türken führt »Fatima« Roth auf Integrationsfehler zurück. Und diese finden sich selbstredend nicht bei den, seit Jahrzehnten in unserem Land lebenden Türken, sondern – ganz dem links-grünen Gedankengut folgenden – bei uns, den deutschen Kartoffeln, die »sich sehr lange nicht offen gezeigt « und so unseren türkischstämmigen Mitbürgern »Verletzungen« zugefügt haben.

Ganz klar! Die AfD ist schuld!

Und – ganz klar –  ist die AfD am Wahlerfolg von Erdogan schuld, so Roths mehr als ungelenke Biege, mit der sie versucht, der verhassten politischen Konkurrenz noch eine grüne Harke mitzugeben, indem sie klar stellt, dass nicht dem guten Deutsch-Türke, sondern so manchem AfD-Anhänger der Wert einer freiheitlichen Gesellschaft und der Wert unabhängiger Medien noch viel stärker klar gemacht werden müsse. Längst schon im argumentativen Gemüse angekommen, trampelt Roth auf ihrem ausgelatschten Pfad weiter und bejammert, dass die AfD unsere – ach so freie Presse-  als »Lügenpresse« diffamiere.

Aber Claudia währe nicht grün und nicht Claudia, würde sie nicht eine Lösung für das Integrations-Problemchen aus ihrer linken Wunderkiste zaubern: Wir müssen uns extrem um die Erdogan-Anhänger bemühen und ganz ganz schnell Einbürgerungen erleichtern und das kommunale Wahlrecht für Türken einführen. Dann endlich, klappt es mit dem schariaverliebten Türken samt seiner bekopftuchten Aishe!

 

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