Linksextremismus

Zum Heulen (Symbolbild: Metropolico.org)
23 Apr 2017

»Ach Menno!« – Linksextremisten von Anti-AfD-Demo enttäuscht

War wohl nix mit: »Köln in eine Hölle« verwandeln – »Feuer statt Konfetti«. Wenn überhaupt, seien nur »läppische« 10.000  zur hoch umworbenen »Anti-Faschisten-Demo« am Samstag in Köln aufgetaucht. So das enttäuschte Resümee auf der linksextremistischen Kampfseite Indymedia. Es müsse nun dringend Stuhlkreise initiiert werden, um zu erörtern, woran es lag, dass nicht einmal ein Fünftel der angekündigten 50.000 »Courage Simulanten«  ihren Hintern nach Köln bewegt hatten, um Andersdenkenden ihre demokratischen Rechte einzuschränken.

Auf der linksextremistischen Internetseite Indymedia heißt es im fast schon weinerlichen Ton:

»Die Anzahl derer welche zum AfD Protest gekommen sind, waren gerade einmal läppische 10.000 Menschen eindeutig zu gering (https://www.derwesten.de/politik/demonstranten-sammeln-sich-in-koeln-akt…) gewesen. Aus 16 Bundesländern kommen an einem Wochenende in eine Stadt, welche verkehrstechnisch insgesamt gut erreichbar ist. Die Veranstaltungen in der Innenstadt. Daher ist es vonnöten sich über das Thema der Mobilisierung auszutauschen.
Köln ist die viert größte Stadt im Land mit über einer Millionen Menschen welche darin leben. Allein bei der Einwohnerschaft von Köln machen 10.000 Menschen gerade einmal 0,94% aus. Bezogen auf 16 Bundesländer macht dies ein gerade noch messbares Ergebnis von 0,01% aus. Gratulation! Die Einwohnerschaft von Köln sind die ersten welche von dem Bundesparteitag der AfD in ihrer Stadt beeinträchtigt sind. Dabei leben in Köln so viele arme welche von der Entsolidarisierung der AfD betroffen werden würden. Weiterhin hat Köln viele Menschen mit migrantischer Familienhistorie, welche das Ziel von der menschenfeindlichen Stimmungsmache der AfD sind. Zur Weltoffenheit von Köln gehören auch die Menschen mit LGBT Zugehörigkeit. Deren Lobby Organisation, LSVD in Köln seinen Hauptsitz hat. Köln gilt als eine Stadt der Medien in der viele Kunstschaffende leben und wirken. Köln hat Vereine welche einflussreich sein sollen.  Auch die Stellung der Kirche in Köln ist von Gewicht. Unter diesen Umständen darf mehr erwartet werden.

Wo das Bier, da die Party. Zu anderen Festlichkeiten befinden sich über eine Millionen Menschen auf den Strassen von Köln. Dabei fliesst viel Bier in die Kehlen und in den Rhein. Gleichwohl das Anliegen unserer Vorstellung von Zusammenleben ist kein Selbstzweck. Für wen bewerkstelligen wir den ganzen Aufwand? Nicht einmal die Menschen aus der Innenstadt von Köln haben sich zum Protest gegen die AfD aufgemacht. Weshalb sollen wir uns einsetzen wenn die Zielgruppen sich mit anderen Dingen beschäftigen?

Es bedarf einer besseren Mobilisierung. Dazu muss erörtert werden, was dazu nötig ist. Unter Umständen liegt es an uns mit Unternehmungen (Lebensmittelhersteller von Getränken für allen Alters und fester Nahrung wie Backwaren welche alle Weltanschauungen essen können) zu sprechen, damit für das leibliche Wohl gesorgt ist. Dies bedarf Geld, welches sich mit Hilfe von Kooperationspartnern der Zivilgesellschaft organisieren lässt.

Bei künftiger schlechter Mobilisierung werden gute Menschen sich ins Privatleben zurückziehen, Mobilisierungsaufrufe ungeachtet des Sujet nicht ernst nehmen«.

Trotzdem konnte am Samstag der eine oder andere »antifaschistische Sieg« durch die tapferen schwarze Helden errungen werden. So zum Beispiel als eine Horde hoch aggressiver brüllender Schwarzvermummter ein AfD-Mitglied attackierten. (BS)

 

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