Kommentar

Ja, Herr Hasnain Kazim, das ist wirklich zum Todlachen (Bild: Screenshot Facebook)
26 Apr 2017

Zum Totlachen, Hasnain Kazim!

Hasnain Kazim, jener Spiegel-Korrespondent, der vor einem Jahr den Deutschen anempfahl, sich daran zu gewöhnen, dass Migranten hierzulande immer mehr werden und dieses Land für sich beanspruchen werden – jener Hasnain Kazim macht sich aktuell lustig über Menschen, die sich vor den Auswirkungen seiner bunten Mulit-Kulti-Welt ängstigen. Ja- Hasnain, das ist wirklich zum Totlachen. Ein Kommentar von Birgit Stöger.

Wer hat sich in den letzten Monaten – immer dann, wenn wieder einmal ein »geistig Verwirrter« völlig Unschuldige ums Leben brachte, verletzte oder nötigte, seinem Irrsinn irgendwie beizuwohnen – wer hat sich da nicht vorgestellt, welche Angst, welche Panik, welchen Horror die Betroffen durchlebt haben müssen und mit welchem Horror die Überlebenden seither weiterleben müssen?

In Anbetracht der, durch eine unverantwortlichen Politik bereiteten Realität, scheint es mehr als verständlich, wenn der seiner Sicherheit beraubte Bürger vorsichtig bis hin zu ängstlich agiert und reagiert.

«Gewöhn dich dran: Wir sind hier, werden immer mehr und beanspruchen Deutschland für uns. Ob du willst oder nicht.«

Für diese elementare Verunsicherung seiner Mitbürger mag der Qualitätsjournalist Hasnain Kazim jedoch so gar kein Verständnis aufbringen. Kazim, gebürtiger Oldenburger mit indisch-pakistanischen Wurzeln, stolzer Preisträger des CNN Journalist Awards, so wie des, durch den Christlichen Medienverbund verliehen Goldenen Kompass, schreibt als Korrespondent von Spiegel Online und dem Spiegel in Wien und Österreich. Davor aus Pakistan und zuletzt aus der Türkei, bis ihm vom dortigen islamischen Despoten die Aufenthaltsgenehmigung entzogen wurde.

Anders als sein Kollege Deniz Yücel, geriet Kazim nicht in die Fänge Ergogans und kann sich seiner Heimat Deutschland widmen, das er – wie Mitten des letzten Jahres eindrucksvoll bewiesen – für die »seinen« zu verteidigen weiß.

Als AfD-Vize Gauland angesichts einer ungezügelten, mehrheitlich muslimischen Immigration den Spruch tat: »Heute sind wir tolerant, morgen fremd im einen Land«, zwitscherte Kazim: «Gewöhn dich dran: Wir sind hier, werden immer mehr und beanspruchen Deutschland für uns. Ob du willst oder nicht.«

Kazim löschte kurz darauf sein Gezwitscher mit der Begrünung: »Gelöscht, weil ihr mich vollmüllt. Was den Inhalt angeht: ich stehe zu jedem Wort.« (hier die mittlerweile gelöschten Tweets)

Umgeben von zwei sehr nervösen Bio-Österreicherinnen

Wie es scheint, hat der deutsche Staatsbürger Kazim von seiner Bereitwilligkeit, seine Heimat für jene, die noch nicht solange hier leben, gegenüber jenen, die schon länger hier leben zu verteidigen, wenig eingebüßt und lässt die Facebook- Gemeinde an seinem Tun teilhaben. So berichtet Kazim, dass er am Dienstag bei einer Veranstaltung, die das öffentlich-rechtliche ORF-Radio in Wien bestritt, zugegen war. Hamed Abdel Samad sprach auf der Bühne zum Thema »Ist der Islam noch zu retten?«, was Kazim rückblickend als eine spannende Veranstaltung würdigte. Natürlich, so der ambitionierte Journalist, galt eine hohe Sicherheitsstufe, da es gegen Abdel-Samad Morddrohungen und eine Fatwa von radikalen Islamisten in Ägypten gibt.

»Die Gäste mussten Jacken, Mäntel und Taschen abgeben und wurden stichprobenartig abgetastet. Ich durfte meine Tasche mit hineinnehmen, da ich Schreibzeug, Aufnahmegerät, Kamera und sonstiges Arbeitsmaterial dabei hatte. Die Tasche wurde vorher kontrolliert. Alles in Ordnung also«, so Kazim bei seiner Facebook-Berichterstattung. Weiter weiß er zu berichten:

»Nun saßen vor mir zwei Österreicherinnen, vielleicht Mitte sechzig, die sehr nervös wurden, als sie mich erblickten und sahen, dass ich meine Tasche unter meinem Sitz deponierte. Immer wieder flüsterten sie sich etwas ins Ohr und drehten sich nach mir um.

Irgendwann hielt es eine nicht mehr aus und fragte mich in relativ unfreundlichem Ton: »Wie haben Sie Ihre Tasche mit hineinbekommen?«

» Sie meinen die Tasche mit den Bomben drin?«

»Nun schwanke ich grundsätzlich zwischen Verständnis für manche Sorgen und Ängste – es gibt eine gewisse Anschlagsgefahr, gerade gestern Abend bei der Veranstaltung, und ich sehe so aus, wie manche sich einen Islamisten vorstellen – und Verärgerung darüber, dass ich oft für eine Gefahr gehalten werde und dass ich, viel häufiger als andere, überprüft und kontrolliert werde und mich rechtfertigen muss.

Gestern Abend überwog die Verärgerung.

Ich antwortete: „Sie meinen die Tasche mit den Bomben drin?“

Beide Frauen schauten einander irritiert an.

Die (mir unbekannte) Frau neben mir schaltete sich ein, mehr aus Humor denn aus Zynismus, und sagte zu den beiden Frauen vor mir: „Dann haben wir ja Glück, wenigstens sind wir sofort tot und müssen nicht leiden.“

Eine der Frauen antwortete ihr, zu mir nickend: „ER stirbt dann aber auch!“

Ich: „Ja, aber auf mich warten 72 Jungfrauen. Auf Sie wartet nur die Hölle.“

Die Frau neben mir: „Glauben Sie mir: So viele Frauen, das wird auch Sie umbringen.“

Sie lachte.

Ich lachte.

Die Frauen vor mir lachten nicht. Sie drehten sich um und schwiegen.

Ich ließ sie, zur Strafe, ein paar Minuten mit ihren Gedanken alleine. Dann sagte ich ihnen, dass ich Journalist bin, dass ich nur mein Arbeitsmaterial in der Tasche habe und dass sie natürlich kontrolliert wurde. Ich glaube, danach waren die beiden etwas entspannter.«

Zum Totlachen!

»Ist mein Handeln nachvollziehbar? War ich zu böse mit den beiden? Oder hätte ich sie weiter im Ungewissen lassen sollen?«, so die wohl wenig ernst gemeinte Frage jenes Mannes, der vor nicht einmal einem Jahr ganz offen und ganz deutlich Deutschland für Migranten beanspruchte und den Bio-Deutschen empfahl – ob sie diesen Zustand wollen oder nicht – sich schon einmal daran zu gewöhnen.

Der Multi-Kulti- Propagandist gibt jetzt jene der Lächerlichkeit preis, die sich vor einer Gesellschaft mit all ihren »bereichernden Nebenschauplätzen« – wie sie offensichtlich Kazim Hasnain vorschwebt – fürchten. Ja, Hasnain, das ist wirklich zum Lachen. Im wahrsten Sinne des Wortes: Zum Totlachen!

 

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