Internationale Meldungen

Sicherheitshinweis des US-Außenministeriums bis 1. September ausgesprochen (Symbolbild: Metropolico.org)
02 Mai 2017

US-Außenministerium gibt Reisehinweis für Europa heraus

Das US-Außenministerium gibt erneut Sicherheitshinweise für die Reisen nach Europa heraus. Die erhöhte Terrorgefahr bewegt die Schweizer ebenfalls  ihr Reiseverhalten den »neuen« Realitäten anzupassen.

Der islamische Terror mit seinen jüngsten Anschlägen in Großbritannien, Schweden, Russland, Frankreich oder Deutschland haben das US-Außenministerium bewogen, erneut Sicherheitshinweise für Reisen nach Europa heraus zu geben. Auf der Internetseite warnt das Ministerium in einem sogenannten »Travel Alert« seine Bürger zur Wachsamkeit, da terroristische Sympathisanten oder radikalisiere Extremisten auch ohne Warnung Anschläge in Einkaufszentren, Regierungseinrichtungen, Hotels, Klubs, Flughäfen und andere öffentliche Räume verüben könnten. Die Warnung gilt bis zum 1. September.

Schweizer bleiben lieber zuhause

Auf die, durch eine unverantwortliche Politik der deutschen Regierung mitinitiierte, marode Sicherheitslage und erhöhte Terrorgefahr, reagieren auch die kaufkräftigen Schweizer. Laut einer aktuellen Studie des gfs.bern im Auftrag des Touring Clubs Schweiz (TCS) hat die erhöhte islamische Terrorgefahr in Europa eklatante Auswirkungen auf das Reiseverhalten der Eidgenossen.

Über 60 Prozent der Schweizer gaben an, dass sie Terroranschläge als größte Bedrohung wahrnehmen und dies auf die Auswahl des Reiseziels Auswirkungen habe. Sie entscheiden sich immer mehr Schweizer für inländische Reiseziele.

Deutsche werden vorsichtiger

Auch die Deutschen reagieren aus  Sorge vor Terroranschlägen am Urlaubsort und vermieden es 2016 mit 40 Prozent, ihren Urlaub in der Türkei zu verbringen, gefolgt von gefolgt von Ägypten (17%) und Frankreich (9%). D

Einige Länder oder Regionen wurden 2016 von deutschen Reisenden, aus Sorge vor Terroranschlägen, besonders gemieden. 40% der Bundesbürger meiden ausdrücklich die Türkei als Reiseziel, gefolgt von Ägypten (17%) und Frankreich (9%). (SB)

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