Regional

Traditionsreiches Bamberger Volksfest abgesagt (Bild: Screenshot)
04 Mai 2017

Bamberger Volksfest wegen Sicherheitsbedenken abgesagt

Bamberg: Das Bamberger Sandkerwa Volksfest, dass bislang seit 66 Jahren alljährlich stattfand, wurde für dieses Jahr abgesagt. Grund: Aufgrund der aktuelle Sicherheitslage sowie daraus resultierenden finanziellen Risiken haben den Bürgerverein dazu bewogen, die traditionsreiche Veranstaltung abzusagen.

Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass der Bürgerverein Bamberg 4. Distrikt beschlossen hat die 67. Sandkerwa® 2017 nicht zu veranstalten.

Es ist uns nicht leicht gefallen, nach 66 Jahren diesen Schritt zu gehen. Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage und der finanziellen Risiken sind wir als ehrenamtlicher Verein nicht mehr in der Lage diese Veranstaltung auszurichten.
Weitere Informationen werden wir am kommenden Samstag bekanntgeben.

So die Mitteilung auf der Internetseite des durch einen Bürgerverein betriebenen Bamberger Sandkerwa, die das seit 66 Jahren stattfindende Volksfest dieses Jahr nicht werden durchführen können.

Bambergs Sicherheitslage ist prekär

In Bamberg, wie in vielen Gemeinden und Städte, werden die Auswirkungen einer unverantwortlichen Immigrationspolitik immer sichtbarer. Im Osten von Bamberg liegt eines der größten Asylbewerberheime in Bayern, das bis zu 3.500 Asylbewerber beherbergt. Übergriffe in der Stadt und eine Bombendrohung am Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB)  Ende März durch einen aus dem Senegal stammenden Asylbewerber waren zuletzt Thema in der Domstadt. Jede vierte Straftat in Bamberg wird von Zuwanderern begangen und im Osten von Bamberg patrouilliert verstärkt eine Sicherheitswacht. Anwohner reden von einer Art rechtsfreiem Raum um die Unterkunft, so das Magazin inFranken.de.

Nach Bekanntwerden der Absage  dominierten auf der Facebookseite des Fränkischen Tags Reaktionen der Fassungslosigkeit. Die Betreiber der Facebookseite scheinen jedoch ob der abgegebenen Kommentare eine Löschung bevorzugt zu haben, da sich aktuell nur noch eine einzige Stellungnahme zur Absage befindet: »Wer will schon eine unsichere kerwa? Oder mit 10000 Polizisten? Ich nicht. Scheiß auf die Kerwa«

Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) hat angekündigt, alles zu versuchen, um die Sandkerwa zu »retten«. (SB)

 

Unterstützen Sie Metropolico durch Ihren Einkauf! Um Ihnen weiterhin Journalismus abseits des Mainstreams anbieten zu können, bitten wir um Ihre Unterstützung. Erwerben Sie Ihre Bücher, DVDs und Sonstiges über unser Partnerprogramm. Es stehen Ihnen über 2 Mio. Artikel zur Auswahl.

Selbstverständlich freuen wir uns auch über eine Unterstützung außerhalb des Partnerprogramms. Vielen Dank!

E-Mail senden an:

oder Inhalt löschen