Deutschland

IS-Propagandamagazin »Rumiyah« (Bild: Twitter)
05 Mai 2017

»So viel Terror wie möglich verbreiten«

Das 2016 gegründete IS-Propagandamagazin »Rumiyah« ruft aktuell dazu auf, »so viel Terror wie möglich zu verbreiten«. Die »Soldaten des Kalifats« sollen sich hierfür in ihrer Heimat falsche Existenzen zulegen und bei Gelegenheit auch Geiseln nehmen, um diese dann zu ermorden.

Eine mediale Handreichung zum islamischen Terror veröffentlicht aktuell das, 2016 gegründete und in Englisch, Türkisch, Deutsch, Französisch, Indonesisch, Russisch, Pashto und Uiguren erschienene  IS-Propagandamagazin »Rumiyah«. Der Name des Magazins gründet auf das gesteckte Ziel, Europa zu erobern und in Rom einzuziehen.

Bereits 2015 kündigten die Dschihadisten in Videos an: »Wir erobern Rom«. Wie Medien berichteten, sollen IS-Kämpfer aus Syrien und dem Irak nach Libyen geschleust werden. Als Flüchtlinge getarnt sollen diese dann auf Flüchtlingsbooten nach Malta, Sizilien oder auf das italienische Festland übersetzen. Der Endplan: Der IS will in Libyen die ganze Küste kontrollieren und von dort aus Europa attackieren. Die Dschihadisten planen auf dem Mittelmeer Schiffe anzugreifen und südeuropäische Großstädte mit beispiellosem Terror überziehen (Metropolico berichtete).

Das möglichst grausame und wahllose Töten von Nicht-Muslimen ist eine religiöse Pflicht

Die IS-Anhänger im Westen werden gezielt in ihrer jeweiligen Muttersprache angesprochen und zu Gewalttaten aufgefordert. Die islamischen Kämpfer sollen hierbei nicht zum Auswanderung in das IS-Territorium animiert  werden oder für den Aufbau des IS-Staatswesens angeworben werden. Es geht im Propagandablatt ausschließlich um die Indoktrinierung und Verhaltensschulung von zukünftigen islamischen Attentätern. Mit der unmissverständlichen Botschaften: Das möglichst grausame und wahllose Töten von Nicht-Muslimen ist eine religiöse Pflicht.

In der aktuellen Ausgabe werden die willigen Dschihadisten dazu aufgerufen, »Ungläubige zu entführen und als Geiseln festzuhalten«. Jedoch soll kein Lösegeld erpresst werden, sondern die Opfer sollen – um möglichst grausame Bilder zu produzieren und durch die»Sprache der Gewalt, des Tötens, des Erstechens und Aufschlitzens ihrer Kehlen« – Terror verbreitet werden. »Hackt ihnen die Köpfe ab, überrollt sie mit Lastwagen und verbrennt sie bei lebendigem Leib, bis die Ungläubigen in einem Zustand kompletter Demütigung sind«, so nur eine Anleitung für den islamischen Terror laut Krone.at.

Terror kann »Dank« ausbleibender Gegenwehr verbreitet werden

Die Dschihadisten werden angehalten, sich Waffen über Untergrundhändler zu besorgen, sich falsche Identitäten zulegen und – um ihre Mitmenschen in Sicherheit zu wiegen – sich falsche Identitäten zulegen, sowie Jobs annehmen und Wohnungen anmieten. Die Anschläge und Geiselnahmen sollen dann an möglichst belebten Orten wie Einkaufszentren, Eislaufbahnen, Kinos, Restaurants und Universitäten ausgeführt werden um möglichst viele »Ungläubige« zu töten.

»Dank« ausbleibender Gegenwehr in Form einer verantwortungsvollen Politik, konnte der islamische Terror bereits in vielen europäischen Ländern den gewünschten Effekt erzielen. In Deutschland werden die Dschihadisten mutmaßlich ihre grausame, islamische Blüte zur voller Pracht entfalten können. Dass aktuell ein Volksfest nach dem anderen wegen der »Gefährdungslage« abgesagt werden muss, ist nur ein Anzeichen dafür, zu welche Auswirkungen das verantwortungslose Handeln der politisch Verantwortlichen bereits für das Leben der Bürger hat.  (SB)

 

 

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