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Planned Parenthood Unterstützer (Bild: PBS NewsHour; 082812_Planned Parenthood_006; CC BY 2.0; siehe Link)
05 Mai 2017

Trump streicht Mittel für umstrittene Planned Parenthood Organisation

Mehr als 86 Prozent der Mittel der US-Regierung sollen zukünftig an lokale Gesundheitszentren vergeben werden, die keine Abtreibungen durchführen. Trump setzt somit eines seiner Wahlkampfversprechen um und streicht der umstrittenen Organisation Planned Parenthood Federation (PPFA) zu der auch der deutsche Ableger ProFamila gehört, massiv die Gelder.

Prompt zum hundertsten Geburtstag der amerikanischen Organisation Planned Parenthood Federation of America (PPFA) hat das Repräsentantenhaus der USA beschlossen, der umstrittenen Organisation die öffentlichen Mittel  zu streichen. Die PPFA erhält derzeit etwa 450 Millionen Dollar pro Jahr aus dem Bundesetat. 390 Millionen Dollar davon sollen zukünftig nicht mehr dem PPFA zukommen, sondern an lokale Gesundheitszentren vergeben werden. Letztere führen keine Abtreibungen durch.

Diese Streichung von finanziellen Zuwendungen war ein zentrales Wahlkampfthema von Donald Trump, der argumentierte, dass man den Steuerzahler nicht dazu zwingen könne, Abtreibungen zu bezahlen, wenn diese Abtreibungsgegner seien. Die Maßnahme gilt zunächst für ein Jahr und beginnt mit der Unterzeichnung durch den US-Präsidenten. Dies ist möglich, sobald der Senat ebenfalls zugestimmt hat, so das Nachrichtenmagazin Live Action News.

Die rassistische Vergangenheit von Planned Parenthood  und ProFamilia 

Die PPFA, unter anderem unterstützt mit Geldern aus Soros-Organisationen, betreibt über 700 Kliniken im Land, die Abtreibungen durchführen und gehört zur Dachorganisation International Planned Parenthood Federation (IPPF) zu  der auch die Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung – kurz »pro familia« –gehört und wiederum ein Gründungsmitglied der IPPF ist. Ein Blick in die Geschichte der IPPF und somit von ProFamilia zeigt Erschreckendes (Metropolico berichtete).

Beleuchtet man die Ursprünge der angeblichen Familienorganisationen PPFA, offenbart sich wenig Ruhmreiches. Diese beginnen in den späten 30er-Jahren in den USA. Die Amerikanerin Margaret Sanger, eine ehemalige Krankenschwester, setzte den Anfang und präsentierte sich als entschlossene Kämpferin für Geburtenkontrolle, um sich während ihres Aufstiegs zur Ikone der Familienplaner zu etablieren. 1921 begründete Sanger die American Birth Control League, aus der die Planned Parenthood Federation of America und später eben auch die deutsche pro familia hervorging.

Die »Reinheit der Rasse« war ein Ziel Sangers. Und so begann sie 1939 ihre Kampagne. Sie rief das »Negro-Project« (Das Neger-Projekt) ins Leben. In einem Brief von 1939 an Clarence Gamble  legte Sanger auch die Taktik offen, mit der man zugleich für die Dezimierung von Negern sorgen und sich deren Zustimmung sichern wollte.

»Wir wollen die Neger ausrotten«

»Wir wollen nicht, dass deutlich wird, dass wir die Neger-Bevölkerung vernichten wollen«, machte Sanger ihre rassistischen Ziele und ihren Willen zur Täuschung deutlich. Auch ihr taktisches Vorgehen war bemerkenswert. Sie wollte gerade die Zusammenarbeit mit (schwarzen) Priestern suchen, um mit der so verliehenen Glaubwürdigkeit von ihren Zielen abzulenken und die »Rebellischeren« unter den Schwarzen auf diese Weise zu beruhigen. Zur Verteidigung Sangers werden oftmals ihre besorgten Äußerungen zur Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten und die Tatsache angeführt, dass ihren Mitarbeitern nicht erlaubt war, sich einer Zusammenarbeit mit Mitstreitern anderer Rassen zu entziehen.

Doch wird durch obiges Zitat deutlich, dass dies auch Taktik, Strategie und der dabei angelegten Täuschung geschuldet gewesen sein dürfte. Unbestreitbar ist allerdings: Margaret Sanger war eine Eugenikerin, die die weiße Rasse als überlegen ansah. Diese sollte möglichst rein gehalten werden und innerhalb dieser war aus Sicht Sangers das Überleben der »Fitteren« zu sichern, indem die »Unfitten« aussortiert wurden. Sanger, die auch vor Versammlungen des Ku-Klux-Klan sprach, richtete ihre zweite Abtreibungsklinik schon in Harlem ein. Dies ging zurück auf die Anregung des schwarzen Sozialarbeiters James H. Hubert. Harlem hatte sich in den Jahren davor zu einem Zentrum der schwarzen Bevölkerung in New York entwickelt.

Wie Sangers Bündnis mit dem schwarzen Bürgerrechtsaktivisten W. E. B. Du Bois dürfte auch die Zusammenarbeit mit Hubert kaum egalitärer Einstellung, sondern ihrer oben beschriebenen Taktik geschuldet gewesen sein. Doch Sanger wollte sich weder auf New York noch auf die USA beschränken, wo vor allem der Süden von dem »Negro Project« beeinflusst werden sollte. Und so gründete die rührige »Frauenrechtlerin«, nach der noch heute eine Straße in New York benannt ist, das International Committee on Planned Parenthood. Aus diesem wurde 1946 die International  Planned Parenthood Federation (IPPF).

Margaret Sanger hätte daran sicherlich Gefallen an Obama Gefallen gefunden

Planned Parenthood wurde unter der der Obama- Administration bis zu 500 Millionen Dollar Steuergeld gefördert. In den USA vertritt die IPPF nach wie vor Positionen, die man nur als extremistisch bezeichnen kann. So wandte sich Planned Parenthood gegen mehrere Gesetzesentwürfe im Bundesstaat Illinois, die unter anderem die Verpflichtung vorsahen, Kindern medizinische Versorgung zukommen zu lassen, wenn diese nach einem Abtreibungsversuch lebend geboren werden. Auch das gesetzgeberische Vorhaben, Ärzte straf- und zivilrechtlich in die Verantwortung zu nehmen, wenn sie diesen neugeborenen Kindern nicht halfen und sie somit letztlich töteten, wollten die PP-»Sexualberater« nicht Wirklichkeit werden lassen. Sie setzten einiges daran, diese Kindstötung durch Unterlassung weiterhin zu ermöglichen.

Bei diesem Vorhaben half der Organisation ein Senator der Demokratischen Partei: Barack Obama. Dieser stimmte wiederholt in den Jahren 2001 bis 2003 ganz im Sinne von Planned Parenthood ab. Margaret Sanger hätte daran sicherlich Gefallen gefunden.

2015 wurden zudem Informationen durch David Daleiden, der Gründer der Lebensschutzorganisation Center for Medical Progress (CMP)  publik, die belegen sollen, dass PP-Kliniken mit Gewebe und Organen von abgetriebenen Kindern einen florierenden Handel betrieben haben sollen. (BS)

Barack Obamas Argumentation für Kindstötung durch Unterlassung:

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