Die EU-Staatschulden erklimmen immer neue Rekorde. Die Maastrichter-Konvergenzkriterien sind Vergangenheit. Schon vor Jahren warnten Experten vor einem Finanzkollaps, der aber nicht eintreten will. Ist die Dauerbedrohung durch Schulden vielleicht doch keine? Gibt es eine »natürliche« Schuldenobergrenze oder wurde im alten Europa ein perpetum mobile für die Finanzierung von jeglichen Ausgabenwünschen gefunden? Ein Kommentar von Dr. Viktor Heese, Finanzanalyst und Fachbuchautor.